Immer mehr Bürger wählen die Briefwahl

Von: fjs
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Sieht aus wie Tütenkleben, ist aber der Versand der Briefwahl-Unterlagen. Foto: fjs

Düren. Auf Hochtouren laufen in der Stadtverwaltung die Vorbereitungen für die Landtagswahl am 9. Mai. Dabei kristallisiert sich heraus: Immer mehr Wählerinnen und Wähler bevorzugen die Briefwahl.

„Seit vergangenen Mittwoch haben wir bereits über 2000 Briefwahlunterlagen verschickt”, so Ute Rieger, die Leiterin des Briefwahlbüros. Steigende Tendenz auch bei der Anforderung der Wahlunterlagen online.

„Rund 700 Bürgerinnen und Bürger haben die Briefwahlunterlagen per Internet angefordert”, hat Michaele Pfeiffer festgestellt. Die Unterlagen können unter http://www.dueren.de/wahlen angefordert werden. Ebenso ist eine Antragstellung per Mail an briefwahl@dueren.de möglich. Die Briefwahlunterlagen werden zugeschickt oder auf Wunsch persönlich ausgehändigt.

Die Wahlbenachrichtigungen sind versandt. Wer noch keine Wahlberechtigung erhalten hat sollte sich umgehend mit dem Bürgerbüro (Telefon 25-2031) in Verbindung setzen. Wahlberechtigt sind innerhalb der Stadt Düren 64.937 Personen in 57 Stimmbezirken innerhalb des Stadtgebietes.

Die neun Briefwahlvorstände mit je neun WahlhelferInnen sind im Gebäude der Volkshochschule untergebracht. Insgesamt werden bei der Wahl am 9. Mai über 600 Personen vor Ort im Einsatz sein.

Stichtag für die Eintragung in das Wählerverzeichnis war Sonntag, 4. April. Personen, die nach diesem Termin in eine andere Gemeinde umziehen, bleiben in ihrer alten Gemeinde wahlberechtigt. Wollen sie allerdings in der neuen Gemeinde wählen müssen sie bis spätestens 23. April zusätzlich zu der Anmeldung ihre Eintragung in das Wählerverzeichnis beantragen. Bei der Stimmabgabe ist die Wahlbenachrichtigung vorzulegen; bei deren Verlust muss sich der Wähler ausweisen, damit seine Wahlberechtigung überprüft werden kann.

Wer sich für die Briefwahl entscheidet muss einige Kriterien beachten. Briefwahlunterlagen können bis Freitag, 7. Mai, 18 Uhr, beantragt werden. Bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung können Wahlscheine noch am Wahltag bis 15 Uhr beantragt werden. Die roten Wahlbriefe müssen bis spätestens 18 Uhr am Wahltag im Rathaus oder im Bürgerbüro eingegangen sein.

Wichtig ist: Der Stimmzettel kommt in den blauen Stimmzettelumschlag. Dieser wird in den roten Umschlag gesteckt, in dem sich der Wahlschein mit der eidesstattlichen Versicherung befindet. Dieser rote Wahlbriefumschlag wird zugeklebt und unfrankiert versendet.
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