Bubenheim - Im Spieleland lockt jetzt eine Tunnelrutsche

Im Spieleland lockt jetzt eine Tunnelrutsche

Von: Bruno Elberfeld
Letzte Aktualisierung:
bubenheim-bu
In der Tunnelrutsche kann man sich 14 Meter hinunterstürzen. Burgherrin Walburga Schmitz-Peiffer ist stolz auf die neue Attraktion. Foto: bel

Bubenheim. Alles fing vor Jahren so harmlos an: „Jedes meiner drei Kinder hatte oft für sich eigene Spielinteressen”, erinnert sich Walburga Schmitz-Peiffer an die Anfänge des Bubenheimer Spielelandes, „und da sah ich mich veranlasst, für den einen ein Stück Speicherboden frei zu machen, dem anderen eine Spielfläche anderswo auf dem großen Hof zu verschaffen.”

Hinzu kamen die Freunde der Kinder, die Zahl stieg ständig, so dass irgendwann die Idee auftauchte, das Ganze kommerziell als zweites Standbein zur Landwirtschaft aufzubauen. Das Bubenheimer Spieleland mit dem Maislabyrinth wurde aus der Taufe gehoben. „Kollegen meines Mannes haben von ihren Traktoren herunter ob der Spinnerei den Kopf geschüttelt”, sagt die Hausherrin mit einem Lächeln.

Weitere Gebäude und Speicher kamen im Laufe der Jahre hinzu, alle dem jeweiligen Alter entsprechend, so dass sich die verschiedenen Kinder-Generationen nicht in die Quere kommen. Das Thema Landwirtschaft kann spannend erlebt werden und die Rechts-Links-Orientierung wird bei vielen Spielen in der Praxis erprobt. Kinder sollen hier in einer familienfreundlichen Atmosphäre selbst etwas tun.

Das Angebot ist von Jahr zu Jahr gewachsen. In diesem Jahr nun wird das Bubenheimer Spieleland abgerundet: Die Burg ist dazu gekommen und in das Gesamtkonzept eingebunden. Schon am Samstag, 4. April, wird das neue Bubenheim eröffnet, und das Burggebäude wird dieses Mal im Mittelpunkt des Geschehens stehen. An den historischen Burgturm angebaut ist eine hohe, schwindelerregende Tunnelrutsche, eine Attraktion für besonders Abenteuerlustige.

Die jungen Ritter und Burgfräulein können bis in den Burgturm steigen und sich 14 Meter in die Röhre stürzen. Doch nicht nur für die Kleinen ist gesorgt. Erwachsene finden genug Plätze zum Ausruhen, wo sie entweder ihre mitgebrachten Speisen oder hauseigene Speisen verzehren können.

„Man muss Kinder lieben, wenn man so etwas macht, ” sagt Walburga Schmitz-Peiffer zu Eigen gemacht. Auch in den nächsten Jahren soll das Spieleland wachsen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert