Im Elfmeterschießen: Arnoldsweiler ist neuer Fußball-Stadtmeister

Von: Jörg Abels
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Nach einer teilweise aggressiv im Mittelfeld geführten Partie setzte sich Mittelrheinligist Viktoria Arnoldsweiler im Endspiel der Fußball-Stadtmeisterschaft nach Elfmeterschießen mit 4:3 gegen Titelverteidger Sportfreunde Düren durch. Foto: Jörg Abels

Arnoldsweiler. Zehn Tage nach dem Sieg im Kreis-Champions-Cup hat sich Viktoria Arnoldsweiler auch die Fußball-Stadtmeisterschaft gesichert.

Im Finale am Sonntagabend hatte der Mittelrheinligist im heimischen Bertram-Möthrath-Stadion gegen Landesligist und Titelverteidiger Sportfreunde Düren am Ende das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite und gewann das Elfmeterschießen nach 90 torlosen Minuten mit 4:3. Pechvogel auf Seiten der Ostdürener war Neuzugang Hussein Makki, der das Leder beim Stand von 3:3 über das Gehäuse drosch, nachdem zuvor bereits beide Torhüter einen Elfmeter gehalten hatten.

Kein Klassenunterschied

Über weite Strecken des Endspiels war kein Klassenunterschied zwischen den beiden Teams erkennbar. Gegen die wie schon im Halbfinale gegen den FC Düren-Nie- derau robust im Mittelfeld stehenden Ostdürener hatten auch die „Kleeblätter“ bei Dauerregen sichtbare Probleme im Spielaufbau. Zu Chancen kam der Favorit nur nach Ballverlusten der Sportfreunde in der Vorwärtsbewegung. Aber weder Dominik Klepgen noch Tobias Frohn konnten Kapital aus den Fehlern schlagen.

Kurz vor dem Wechsel hatte die Viktoria Glück. Daniel Kapullari setzte sich an der Strafraumgrenze durch, seine Hereingabe aber verfehlte den einschussbereiten Dennis Lehmann knapp.

In der Pause wechselte der neue Viktoria-Coach Frank Rombey komplett durch, um allen Spielern seines Kaders die Möglichkeit zu geben, sich ein weiteres Mal zu zeigen. Auch Sportfreunde-Coach Dirk Lehmann wechselte munter durch. Die Partie nahm Tempo auf. Optisch war die Viktoria nun überlegen, Yunus Kocak aber scheiterte gleich zweimal aus aussichtsreicher Position. Die Sportfreunde blieben mit Kontern gefährlich. In der 70. Minute musste Viktoria-Torwart Simon Ahrens Kopf und Kragen riskieren, um Dürens Mittelstürmer Dennis Lehmann zu stoppen. Die letzten Chancen der Partie hatten Tobias Breuer und Dennis Gülpen auf Seiten der Viktoria. Beide scheiterten, so dass das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen musste.

Ebenfalls im Elfmeterschießen wurde das „kleine Finale“ zwischen dem GFC Düren 99 und dem FC Düren-Niederau entschieden. Der GFC 99, der zeitgleich auch beim Blausteinsee-Cup in Lohn spielte und daher auf mehrere Stammspieler verzichtete, sah nach dem frühen 1:0 von David Leys lange wie der sichere Sieger aus, weil Torwart Denis Düren alle Chancen der Niederauer parierte. In der Nachspielzeit aber glich Janosch Kuckertz noch zum 1:1 aus. Im Elfmeterschießen setzten sich dann die Niederauer mit 4:1 durch.

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