„Ice-Age“-Helden als Hingucker: „Ich wollte nur die Auffahrt räumen...“

Von: sj
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Drei Tage hat Hans Joachim Poll gebraucht, um die „Ice-Age“-Helden zu formen. Geholfen haben ihm viele Kinder aus dem Ort. Foto: Johnen

Straß. Der Aufmarsch der Hollywood-Helden ist eine Attraktion in Straß. „Hier ist richtig Kirmes“, sagt Hans Joachim Poll, der an der Straße „Im Tivoli“ wohnt, augenzwinkernd. Mittlerweile kommen auch Menschen von außerhalb, um sich Mammut Manni, Säbelzahntiger Diego, Faultier Sid und weitere Figuren aus den „Ice-Age“-Filmen anzuschauen.

Der 66-jährige hat die Figuren vor seiner Auffahrt aus Schnee modelliert. Erst eine, dann kam die zweite – und irgendwann ist eine ganze Kolonne entstanden. „Ich wollte eigentlich nur die Auffahrt räumen“, sagt er und muss lachen.

Drei Tage lang hat Poll, der als Sandformer und Modellbauer arbeitete, jeweils mehrere Stunden an den Figuren gearbeitet. „Wenn ich etwas einmal gesehen habe, kann ich aus der Erinnerung eine dreidimensionale Skulptur formen“, sagte er. Alleine arbeiten musste er aber nur bei der ersten Figur: Schnell schauten Kinder mit ihren Eltern zu und fragten, ob sie mithelfen dürfen. Sie durften.

Bereits vor zwei Jahren hat Poll eine Schneefigur geschaffen: Er setzte sich eine 3,5 Meter lange Sphinx vors Haus. Vor Weihnachten hat er eine Schneekrippe mit lebensgroßen Figuren in Gey modelliert. Sie wurde ein Opfer der milden Temperaturen. Die Eiszeit-Helden haben da derzeit mehr Glück.

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