Nideggen-Rath - „Hundeterror in Rath”: Tierbesitzer haben Angst

„Hundeterror in Rath”: Tierbesitzer haben Angst

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:
Unbekannte wollen Hunden in Ra
Unbekannte wollen Hunden in Rath einen Maulkorb verpassen und drohen mit Maßnahmen. Foto: imago/Arco Images

Nideggen-Rath. Elisabeth Heider und ihr Lebensgefährte Michael Schmitz haben Angst. Seit im Ort Flugblätter mit der Aufschrift „Hundeterror in Rath” kursieren, befürchten sie, dass auch ihr Vierbeiner, ein Australian Stafford, in Gefahr ist. Auf dem Zettel heißt es, dass sich immer mehr Bewohner von Rath vom Hundegebell gestört fühlen.

Von frühmorgens bis zum späten Abend ertöne immer wieder von irgendwoher aggressives Hundegebell. Es sei nicht mehr möglich, sich auf Terrasse oder Balkon gemütlich aufzuhalten, klagen die sich hinter der Anonymität versteckenden Kritiker. Für sie ist das Maß voll. Sie verlangen, dass die Hunde, die immer wieder bellen, nicht nach draußen gelassen werden.

Und sie belassen es nicht bei dem bloßen Appell an die Hundebesitzer, sondern sprechen eine unverhohlene Drohung aus: „Sollte sich in absehbarer Zeit nichts ändern, so wird man Maßnahmen ergreifen.”

Die von Elisabeth Heider und ihrem Partner hinzugezogene Ortsvorsteherin Edith Esser hat mittlerweile die Polizei informiert, die von Amts eine Anzeige wegen Nötigung aufgenommen hat. Denn was auf den ersten Blick vielleicht wie ein Nachbarschaftsstreit aussieht, hat sich längst auf den ganzen Ort ausgedehnt.

„Zuerst dachte auch ich, die Flugblätter wären gezielt verteilt worden”, berichtet Esser. „Doch als sie an verschiedenen, weit auseinander liegenden Stellen auftauchten und auch an der Bushaltestelle ein Exemplar hing, habe ich die Polizei eingeschaltet.”

Während die Polizei gegen Unbekannt ermittelt, befürchten die Betroffenen, dass sie ihre Hunde nicht mehr unbeobachtet in den Garten lassen können. „Klar bellt auch unser Hund, er ist schließlich ein Wach- und Hütehund, aber sicher nicht permanent”, betont Elisabeth Heider.
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