Nideggen - Hundesteuer soll nach acht Jahren erhöht werden

Hundesteuer soll nach acht Jahren erhöht werden

Von: sis
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Nideggen. Hundebesitzer in der Stadt Nideggen müssen im kommenden Jahr, so der Rat einer Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses folgt, tiefer in die Tasche greifen.

Die Steuer für einen Hund soll demnach von 55 auf 68 Euro pro Jahr steigen, die für zwei Vierbeiner von 74 auf 92 Euro und die für drei Hunde und mehr von 86 auf 108 Euro. Besitzer von gefährlichen Hunden müssen in Zukunft 455 statt 368 Euro bei einem Gefährten bezahlen. 760 Euro (plus 146 Euro) beträgt die Hundesteuer für drei und mehr gefährliche Hunde. Zuletzt war die Hundesteuer vor acht Jahren erhöht worden.

Einen Antrag von FDP-Vertreter Albert Pütz, die Steuer für einen Hund auf 85 Euro zu erhöhen, lehnte der Haupt- und Finanzausschuss ab.

Die Mehreinnahmen für die Stadt belaufen sich auf rund 12.000 Euro. Einen Teil dieser Einnahmen wollte Lothar Pörtner von den Unabhängigen in mehrere „Hundetoiletten” investiert wissen, Stationen, an denen Beutel entnommen und die Hinterlassenschaft des Vierbeiners entsorgt werden können. Angesichts vieler Fragen, die noch geklärt werden müssten, lehnte der Ausschuss diesen Antrag ab.

Ebenfalls vor acht Jahren waren zum letzten Mal die Verwaltungsgebühren „angepasst” worden. Einstimmig folgte der Ausschuss der Verwaltungsvorlage, die in den meisten Punkten eine Erhöhung der Verwaltungsgebühren vorsieht.

Zwar gibt es einen Ratsbeschluss aus dem Jahr 2007, die Entwicklungsgesellschaft Nideggen aufzulösen, doch waren die Kommunalpolitiker im Haupt- und Finanzausschuss der Meinung, diesen Beschluss noch nicht zu vollstrecken.

Im Gegenteil, die Gesellschaft soll mit Leben erfüllt werden, auch weil das neue Kommunalparlament einen Ausschuss für Stadtentwicklung- und Tourismus gebildet hat, der die Zukunft der Stadt mitgestalten soll.
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