Düren - Hunderte kritisieren das System Leiharbeit

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Hunderte kritisieren das System Leiharbeit

Von: Fred Schröder
Letzte Aktualisierung:
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Unüberhörbar, aber auch nicht zu übersehen: Mehrere hundert Männer und Frauen zogen am Tag der Arbeit durch die Dürener Innenstadt. Foto: sis

Düren. Unübersehbar sowieso, aber auch unüberhörbar: Angeführt von den Trommlerinnen und Trommlern der Gruppe „Manos Rapidos” marschierten die Arbeitnehmer für ihre Rechte.

Mehrere hundert Personen zogen am „Tag der Arbeit” durch die Innenstadt zum Willy-Brandt-Park. Mit dem Demonstrationszug und einer Talk-Runde sowie Familienfest feierten die Gewerkschaften den 1. Mai. „Das ist das Mindeste” war das Motto in diesem Jahr, in dem der Deutsche Gewerkschaftsbund zum 61. Male am 1. Mai den „Tag der Arbeit” feierte.

Diesmal ein beherrschendes Thema: die Leiharbeit. „Die ist zum System geworden; befristete Stellen sind an der Tagesordnung”, so Paul Zimmermann, 1. Bevollmächtigter der IG Metall, in einer Gesprächsrunde mit Dagmar Becker von der Regionalen Armutskonferenz.

Zimmermann kritisierte zudem die steigende Zahl von Mini-Jobbern und auch das „Praktikanten-Unwesen”. Zimmermanns Bilanz: „Diese Situation ist ungesund; letztlich auch für die Betriebe selbst”. Die soziale Dimension zeigte der IG-Metall-Bevollmächtigte auf: „Das Einkommen reicht oft nicht mehr zum Leben. Elf Prozent der Leiharbeitnehmer bedürfen Aufstockungsleistungen”.
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