Humor und Ironie im Schloss Burgau

Von: sps
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Stellen im Schloss Burgau aus: Die Aachener Künstlerinnen und Künstler Claudia Schumacher, Kathrin Philipp-Jeiter, Uli Freude und Almud Moog (von links). Foto: sps

Düren. Eines ist allen ihren Werken gemein: Eine genüssliche Portion Humor und Ironie. Die vier Aachener Künstler, die vom 16. bis 27. September im Schloss Burgau ihre Werke ausstellen, haben trotz aller Gegensätzlichkeiten eine verbindende Klammer.

Alltagsdinge nicht verbissen ernst zu sehen. „Sie haben gemeinsam eine gewisse Portion Ironie”, kommentiert Karl-Heinz Jeiter.

Er hat die Ausstellung konzipiert und die Künstler rein zufällig zusammengebracht. Als Mitarbeiter des Aachener Ludwig-Museums hat er die Kontakte. „Als ich 2004 hier selbst ausstellten durfte hat mich die Atmosphäre im Schloss begeistert, so dass ich die Künstler zu dieser für sie erstmaligen Gemeinschaftsausstellung eingeladen habe”.

Da ist Almud Moog, mit Aachener Wurzeln und der Liebe wegen in Berlin-Neukölln lebend. Sie zeichnet. Mit Vorliebe „Berliner Köpfe”, so, wie sie diese in der Nachbarschaft sieht. Aus dem Gedächtnis heraus, wie auch ihre abstrakten Landschaften.

Alltägliches anders gesehen

Kathrin Philipp-Jeiter ist die an Lebensjahren älteste, künstlerisch gesehen aber jüngste Ausstellerin. Nach der Familie kam die Kunst. Sie sieht Alltägliches mit anderen Augen. Was aussieht wie ein monumentales Gemälde ist schlicht ein Haufen ungebügelter Wäsche. Oder eine Schmutzecke in irgendeiner Stadt.

Sie fotografiert ihre Inspirationen, malt sie dann ab. Claudia Schumacher beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit räumlichen Phänomenen. Ihr in aufgeblasene Butterbrotbeutel drapiertes Spinett ist Schwerstarbeit.

Der Aufbau dieser Installation im Schloss erforderte sieben Stunden Arbeit. Einziger Mann im Quartett ist Uli Freude. Seine Skulpturen aus Holz gefallen durch Gestik, Symbolik und die Veränderung der Proportionen und besondere Farbwahl.

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 16. August, 11.30 Uhr, mit einer Einführung von Dr. Wolfgang Becker, ehemals Direktor des Ludwig-Forums für Internationale Kunst in Aachen.

Öffnungszeiten sind Mittwoch und Samstag von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr, sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 0160/91764450.
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