Heimbach - Hühnerdreck und Pferdemist: Schülertheater in Hembach

Hühnerdreck und Pferdemist: Schülertheater in Hembach

Von: bel
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Die Olchis planten zum 2400. Geburtstag ihres Vaters eine Reise. Die Jungen und Mädchen der Heimbacher Grundschule hatten ihren Spaß beim eigenen Theaterstück.

Heimbach. „Hühnerdreck und Pferdemist!“ Solche und ähnlich klingende Lieder hörten die Gäste, unter ihnen viele Kinder, in der Heimbacher Grundschule mit Vergnügen. Ein Mensch, faulenzend in einer Zinkwanne, menschenähnliche Lebewesen in grünem Outfit, die Ameisen husten hören, Wesen, deren Haare für normale Scheren zu hart sind, die mit ihren starken Zähnen alles knacken, was sie wollen, und deren Augen – besonders wichtig – vor lauter Faulheit zufallen.

Die Schüler der Theater AG der OGS Heimbach spielten in einer bunten, fröhlichen Kulisse Marke Eigenbau. Diese Kulisse widersprach manchmal den Worten der Olchis, die nach eigenem Bekunden gern im stinkenden Schlamm leben und diesen auch verzehren.

Zum 2400. Geburtstag des Vaters verreisen die Olchis in einem Luftschiff. Zuerst landen sie in Österreich, wo sie mit den Eingeborenen essen, trinken und tanzen. Den „Schiefen Turm“ von Pisa wollen sie in die rechte Lage bringen. Das jedoch verhindern die Pisaner und laden sie zu einer Pizza ein. Letztes Ziel vor der Heimreise, denn zu Hause ist es ja doch am schönsten, ist Sri Lanka. Neben dem landesüblichen Essen und Trinken gibt es eine Begegnung mit einem Krokodil, das sich schon auf ein fettes Olchi-Abendessen freut. Aber vergeblich. Selbst Krokodile können einem Olchi nichts anhaben.

Aufgelockert wurde das selbst geschriebene Bühnenwerk mit Lieder – bekannte Melodien, zum Spaß der Besucher oft mit Olchi-Texten aufgefüllt.

Die Hörer wurden schnell einbezogen, kannten doch viele offenbar die Olchi-Lieder ihrer Kinder und Enkel.Gut in Rhythmus und Choreographie präsentierten die 15 Schülerinnen und zwei Schüler die Tänze, für Kinder aus den ersten drei Klassen der Grundschule eine bemerkenswerte Leistung. Ausgedacht, geschrieben und eingeübt haben das Theaterstück die Betreuerinnen Claudia Lüth und Birgit Lauscher.

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