Düren - Hotel im Bismarck-Quartier soll wie geplant Sommer 2018 öffnen

Hotel im Bismarck-Quartier soll wie geplant Sommer 2018 öffnen

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:
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Die Detailplanungen zum Bismarck-Quartier nehmen Gestalt an. Entwurf: HPP
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Das Restaurant des 120-Zimmer-Hotels soll ein industrielles Design erhalten. Entwurf: HPP
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Das multifunktionale Tagungscenter soll große Fenster zum Park erhalten. Entwurf: HPP

Düren. Der langersehnte und ursprünglich bereits für den 14. Dezember ins Auge gefasste Baubeginn für das Bismarck-Quartier auf dem Gelände der ehemaligen Stadthalle wird noch einmal verschoben.

Wie Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) am Montag bekanntgab, soll der Startschuss für die rund 50-Millionen-Euro-Investition der Firma F & S Concept aus Euskirchen und die Gesellschaft für Infrastrukturvermögen des Kreises Düren (GIS) nun definitiv am 3. März erfolgen.

Der Grund: Noch liegt die erforderliche Baugenehmigung nicht vor. Der bereits im Dezember 2015 beim Bauordnungsamt der Stadt Düren eingereichte Bauantrag musste im September noch einmal ergänzt werden, erklärte Spelthahn mit Blick unter anderem auf das Thema Lärmschutz rund um das multifunktional nutzbare Konferenzzentrum. Das soll zwar in erster Linie für Tagungen und Sitzungen des Kreises genutzt werden, aber eben auch hin und wieder für Kulturveranstaltungen. Der Landrat ist aber guter Dinge, dass die Stadt schon in Kürze „Grünes Licht“ geben wird. Er sprach von einem harmonischen Miteinander und davon, die Stadt mit einem frühen Spatenstich nicht unnötig unter Druck setzen zu wollen.

Generalunternehmer beauftragt

Die Investoren stehen mit einem Generalbauunternehmer kurz vor Vertragsabschluss, der schon am 7. März mit den Erdarbeiten beginnen soll. Laut Spelthahn werde eine Bauzeit von gut einem Jahr vertraglich vereinbart, damit das von der Neuen Dorint GmbH für zunächst einmal 20 Jahre mit der Option auf eine zweimalige Verlängerung um jeweils fünf Jahre angemietete Hotel mit seinen 120 Zimmern wie geplant Mitte 2018 seine Pforten öffnen kann.

Bei der Ausstattung des Hotels und des Tagungszentrums setzen die Investoren auch auf die heimische Wirtschaft. So wird der komplette Komplex mit Teppichböden aus dem Hause Anker ausgestattet. So viel steht bereits fest. Auch weitere Firmen sind an den Detailplanungen beteiligt. Das Basis-Hotelzimmer werde rund 20 Quadratmeter groß, das angeschlossene Restaurant in einem industriellen Design gestaltet. Dabei wird großes Augenmerk auf das Prinzip Transparenz gelegt. Das gelte auch für die Zubereitung der Speisen, gab Spelthahn erste Einblicke in die laufenden Detailplanungen. Bei den hochwertigen Eigentumswohnungen, die einen direkten Zugang zur Tiefgarage erhalten, muss mit einem Kaufpreis von knapp unter 3000 Euro pro Quadratmeter gerechnet werden. Auch hier liegen erste gestalterische Entwürfe von Architekten bereits vor.

Aktuell ist nur noch von 18 Eigentumswohnungen die Rede. Bei der Vorstellung des Leuchtturmprojekts Anfang September 2015 waren es noch 32. Grund für die Reduzierung sei die die sehr große Nachfrage nach Büro- und Praxenraum.

Insgesamt kommt das Bismarck-Quartier mit seinen Teilbereichen auf eine Bruttogeschossfläche von 18.000 Quadratmetern. Zum Vergleich: Das Gebäude der Jobcom auf der gegenüberliegenden Seite der Bismarckstraße, das sogenannte Kreishaus D, hat eine Gesamtfläche von 7000 Quadratmetern.

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