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„Hot Africa“: Ärger über ausgefallene Vorstellungen

Von: kin
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Birkesdorf. „Die Premiere hat stattgefunden, aber danach mussten leider einige Vorstellungen ausfallen. Das stimmt“, sagt Joseph Mvurah, Geschäftsführer des Zirkusses „Hot Africa“, der seit dem 21. Dezember in der Festhalle Birkesdorf gastiert.

Zwei Vorstellungen sollte es täglich geben, zwischen 20 und 30 Euro haben die Tickets gekostet. Etliche Menschen, die mit gültigen Eintrittskarten vor verschlossene Türen gelaufen sind, haben ihren Unmut in sozialen Netzwerken kundgetan. Von „Frechheit“, „Unverschämtheit“ und sogar „Betrug“ ist die Rede. Bei der Polizei lagen bis Montagnachmittag allerdings keine Anzeigen gegen den Veranstalter vor.

„Wir haben den Brandschutz zu spät angemeldet und haben deswegen zunächst keine Spielgenehmigung bekommen“, erklärt Mvurah die Ausfälle. Weder Hans-Jürgen Pelzer, Wehrleiter der Stadt Düren, noch Ordnungsamtsleiter Karl-Heinz Adels konnten diese Aussage bestätigen. Pelzer: „Uns liegt kein Antrag vor. Wir haben lediglich am 23. Dezember einen Anruf vom Veranstalter bekommen. Aber von unserer Seite hat es weder eine Genehmigung noch ein Verbot gegeben.“ Grundsätzlich sei so eine Genehmigung aber auch gar nicht erforderlich. „Ich kann es mir nur so erklären, dass der Veranstalter etwas falsch verstanden hat“, erklärt Pelzer.

Die Geschäftsführung der Rurtalwerkstätten hatte für eine Sondervorführung am Montag um 13 Uhr 1000 Karten gekauft – und dafür rund 10.000 Euro bezahlt. 1000 Menschen passen aber gar nicht in die Festhalle. „Das weiß ich heute auch“, sagte Mvurah. „Wir hätten aber 850 Leute untergebracht. Mit Stehplätzen. Allerdings wussten wir nicht, dass die Rollstühle so groß sind.“ Immerhin hat sich für dieses Problem eine Lösung gefunden: Die Gruppe ist auf zwei Vorstellungen aufgeteilt worden.

Alle, die für ausgefallene Vorstellungen Karten gekauft haben, bekommen ihr Geld zurück. Mvurah: „Wir haben den Vorverkauf über Eventim abgewickelt und dort gemeldet, dass die Vorstellungen nicht stattgefunden haben. Deswegen ist es kein Problem, dass die Eintrittsgelder zurückerstattet werden.“ Das bestätigt die Firma Eventim. Die Karteninhaber müssen ihre Tickets an „eventim.de Kundenservice“, Stichwort Veranstaltungsausfall, Postfach 103912, 28039 Bremen schicken.

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