Horst-Konejung-Preis für Franz Albert Heinen

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Franz Albert Heinen
Franz Albert Heinen erhält in diesem Jahr den mit 5000 Euro dotierten Preis der Vettweißer Konejung Stiftung: Kultur.

Müddersheim. Der Horst-Konejung-Preis geht in diesem Jahr an Franz Albert Heinen. Das gab die gemeinnützige Konejung-Stiftung am Donnerstag bekannt. Die aus Vorstand, Beirat und Arbeitskreis der Stiftung bestehende Jury begründet Ihre Entscheidung wie folgt.

„F. A. Heinen ist als Journalist mit tiefer Verbundenheit zu seiner Eifler Heimat seit langem als Heimatforscher tätig und hat sich im Laufe der Jahre zu einem ernsthaften, im internationalen wissenschaftlichen Austausch stehenden Fachmann für die Thematik der NS-Ordensburgen weiterentwickelt.”

Anhand der vom ihm verfolgten Junkerbiografien habe er nachgewiesen, dass es sich bei der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang um einen veritablen Täterort handele. Mit seiner publizistischen Arbeit habe er mehr bewirkt, als den politischen Gremien in den vergangenen Jahren gelungen sei.

Mit dem mit 5000 Euro dotierten Horst-Konejung-Preis zeichnet die Stiftung jährlich Personen und Institutionen aus, die sich im Rahmen der Aufarbeitung der Geschichte diesseits und jenseits der Grenze im Westen verdient gemacht haben. Die Preisverleihung findet am 1. Februar im Casino Euskirchen statt. Die Laudatio hält die renommierte US-amerikanische Holocaustforscherin Prof. Dr. Wendy Lower.

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