Honig aus der Stadt Düren in einem schlichten Glas

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Düren. Etwas Süßes zum Frühstück? Wer zukünftig seinen Tag mit einem leckeren Dürener Produkt beginnen möchte, hat ab sofort mit dem „Dürener Stadthonig“ Gelegenheit dazu.

In einem schlichten Glas, beklebt mit einem Etikett, auf dem Stadtwappen und Stadtsilhouette, verbunden mit dem Namen „Dürener Stadthonig“, zu sehen sind, wird der Honig verkauft. Ein zusätzlich angebundenes kleines Kärtchen, bedruckt mit Bienenmotiv und Waben sowie den Schriftzug „Grüße aus Düren!“ verzieren das Glas weiter.

Die Idee zum Stadthonig stammt von der Marketingleiterin der Stadt Düren, Sabine Briscot-Junkersdorf „Wir sind immer auf der Suche nach pfiffigen Produkten für unsere Stadt, die es noch nicht gegeben hat“, sagt sie. So kam ihr eines Tages der Gedanke, die Reihe lokaler Produkte mit einem eigenen, städtischen Artikel zu ergänzen.

Kurzerhand nahm sie Kontakt zum Dürener Imker Frank Schmutzler auf. „Er war von der Idee begeistert und half uns sehr bei der Umsetzung“, sagte Sabine Briscot-Junkersdorf, die sich mit ihrer Auszubildenden Laura Schiffer auf dem Weg zur „Honigproduzentin“ machte.

Doch bis zum fertigen Produkt war es ein langer Weg. Es gab einige Hürden zu überwinden und vor allen Dingen Rechtsvorschriften zu beachten. So waren insbesondere die Regelungen der Honigverordnung Neuland für alle Beteiligten. Auch bei der Gestaltung des Etiketts gelten strenge Vorschriften, wie etwa die Schriftgröße der Füllmenge. Dort müssen unter anderem der jeweilige Imker und die Losnummer angegeben werden. Die Nummer kann frei gewählt werden und hat mit der Jahreszahl der erstmaligen Stadterwähnung 747 einen Dürener Bezug.

Für die Konsumenten des „Dürener Stadthonigs“ birgt der Name aber auch noch eine besondere Bedeutung: Er gewährleistet, dass die Bienenstöcke auf dem Stadtgebiet Düren stehen müssen. Den Stadthonig gibt es in einer ersten Produktionsauflage von 800 Gläsern und wird als Repräsentationsgeschenk der Stadt verwendet. Daneben ist der Honig aber auch auf dem Dürener Wochenmarkt käuflich zu erwerben.

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