Holzbendenpark: Ein Krisengipfel am Ententeich

Von: cl
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Düren. Nach den Klagen über den Zustand des Holzbendenparks und vor allem der Ententeiche ist es jetzt zu einem Krisengipfel gekommen.

Nach der Berichterstattung in der Dürener Zeitung brachte CDU-Fraktionschef Karl-Albert Eßer Vertreter des Dürener Service Betriebes (DSB), des Tierschutzvereins und der Bürgergruppe, die sich für einen saubereren Park einsetzt, vor Ort zusammen.

Eßers Fazit nach der Parkbesichtigung: „Der Holzbendenpark befindet sich in einem guten Zustand. Er wird zudem regelmäßig gereinigt.”

„Der Spielplatz und die Wege wurden im letzten Jahr überarbeitet, ein Hochwasserschutz hergestellt und alle Schnittmaßnahmen durchgeführt. Zweimal wöchentlich wird der Park im Winter gereinigt, im Sommer fast täglich”, erklärte Gerd Hartung, Leiter der Grünflächenunterhaltung des DSB.

„Natürlich kann es immer mal Situationen geben, in denen leere Bierflaschen oder anderer Unrat von Besuchern des Parks entdeckt werden, weil manche Zeitgenossen einfach alles liegen lassen oder sogar mutwillig zerstören”, sagte Eßer.

Er habe aber keinen Zweifel an der guten Arbeit des DSB. „Dass sie aus einem vereisten Teich kein Fahrrad fischen können, sollte aber auch verständlich sein”, so Eßer.

Ein besonderes Problem stellen die etwa 130 Enten dar, die aufgrund der Überfütterung zwischenzeitlich in den beiden kleinen Teichen heimisch sind. Dr. Werner Grisko und Waldemar Lauth machten für den Tierschutzverein deutlich, dass es hinsichtlich der Tiergesundheit und der natürlichen Lebensverhältnisse eine deutliche Reduzierung der Enten geben müsse.

So sollen rund die Hälfte der Enten zukünftig im Tagebau Hambach eine neue Heimat finden. Dazu laufen seit einiger Zeit Gespräche zwischen DSB-Leiter Richard Müllejans, Dr. Werner Grisko und RWE Power.

Dem Entenfreund Helmut Löhmer, Sprecher der Bürgergruppe im Holzbendenpark, wurde zugesichert, dass alle Enten überleben sollen, und er beim Einfangen und Abtransport Anfang März natürlich dabei sein könne.

Entscheidend bleibe aber, dass das Fütterverbot der Enten beachtet wird, betonten die Fachleute. „Es nutzen die besten Schilder nichts, wenn das Ordnungsamt nicht kontrolliert und auch eine Verwarnung ausspricht”, schickte Eßer vorsichtige Kritik in Richtung Rathaus.. Dies gelte auch für Gruppen, die ihren Müll nicht in die Abfallkörbe entsorgen.
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