Hohe Kunst der Vielseitigkeitsreiterei demonstriert

Von: heb
Letzte Aktualisierung:
10086259.jpg
Nicht nur beim Parcoursspringen muss alles glatt gehen. Daneben müssen sich die Vielseitigkeitsreiter auch in Dressur und im Geländeritt beweisen. Foto: Hendrik Buch

Kreuzau. Es war eine hohe Qualität an Ritten, die die Vielseitigkeitsreiter am Donnerstag auf der Geländestrecke bei Haus Bonsbusch in Kreuzau darboten. Eine breite Riege rheinischer Top-Reiter war zum 19. Vielseitigkeitsturnier des Reit- und Fahrvereins Deutschritter Düren angereist.

Entsprechend sehenswert daher die Ritte: In der Klasse L ritt der Bonner Jan Büsch auf Smurphy 2 beispielsweise zu einer Top-Wertung von 9,2. Für die heimische Friederike Paradies auf Emerie reichten 8,6 Punkte – sonst häufig eine Siegerwertung – lediglich zu Rang sechs und damit nicht einmal für eine Platzierung.

Auch in den übrigen Prüfungen am Donnerstag gab es großen Sport. Die prominenten Starter um den Deutschen Championatskader-Reiter Kai-Steffen Meier, die belgische Olympiateilnehmerin Lara de Liedekercke sowie die Familie Hoffrogge begeisterten die Zuschauer mit ihren Zukunftspferden. So konnte am Ende das eine oder andere Jungpferd bei den Eignungsprüfungen von sich reden machen.

Während am Donnerstag also die jungen Pferde im Mittelpunkt standen, durfte sich am zweiten Turniertag am Sonntag der Nachwuchs der Buschreiter, wie sich die Sportler humorvoll selbst bezeichnen, beweisen. Als Besonderheit der Vielseitigkeit mussten sie die drei Königsdisziplinen der klassischen Reiterei, Dressur, Springen und Geländeritt mit dem gleichen Pferd oder Pony bewältigen.

„Während die erfahrenen Reiter hier junge Pferde präsentieren, arbeiten die jungen Reiter eher mit erfahrenen Pferden“, erklärt der Vorsitzende der Deutschritter Düren, Roger Haunhorst, „das macht Sinn, so lernen Mensch und Tier am besten voneinander.“

Während die Dressur- und das Parcoursspringen für die Reiter eher die Pflicht bedeuten, ist vor allem der Geländeritt der Höhepunkt der Vielseitigkeitsreiterei.

„Die Geländestrecke hier in Kreuzau ist auch einfach wunderschön“, bestätigt Stefanie Mohnen vom Reitstall Albert Kradepohl in Titz. Seit 13 Jahren sitzt die Nachwuchsreiterin im Sattel, mit der sechsjährigen Casual Calida nahm sie am Sonntag allerdings erst zum vierten Mal an einer Vielseitigkeitsprüfung teil. Am Ende sollte es für die beiden Rang 15 heißen.

Der Nachwuchs-Cup

Für eine Platzierung oder eine der begehrten Qualifikationen hatte es damit allerdings nicht ganz gereicht. Denn: Im Rahmen der Prüfungen fanden auch Qualifikationen zu den wichtigsten Nachwuchs-Cups im Rheinland statt, dem Raiffeisen-Markt-Cup sowie dem Schneppenheim-Förder-Cup. Darüber hinaus sichteten Landestrainern für das Bundes-Nachwuchschampionat und für die rheinischen Mannschaften beim Bundeswettkampf „Goldene Schärpe“.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert