Hohe Haftstrafen für brutale Tierquäler

Von: wos/hp
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Aachen/Jülich. Die Schilderungen über die Taten der Tierquäler waren an Unappetitlichkeit kaum zu überbieten.

Trauriger Gipfel beim Prozess vor dem Dürener Amtsgericht im vergangenen Winter: Die Täter drückten einer Gans einen brennenden Grillanzünder in den Rachen und hielten das Geschöpf so lange fest, bis es qualvoll verendete. Wegen dieser Brutalität sowie anderer Straftaten wurde eine vierköpfige Clique von Jugendlichen und Heranwachsenden aus dem Kreis Düren verurteilt.

Das Landgericht Aachen bestätigte am Mittwoch das Urteil des Dürener Amtsgerichtes gegen ein beteiligtes Brüderpaar, da während der Verhandlung die Berufung zurückgezogen worden war. Der ältere Bruder wurde unter Einbeziehung einer Reststrafe von zweieinhalb Jahren zu einer Gesamtstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt. Sein jüngerer Bruder wurde zu zwei Jahren Freiheitsentzug verurteilt, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wird, wenn sich der Jugendliche in den nächsten sechs Monaten nichts zu Schulden kommen lässt.
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