Hoeschplatz: Stadt schafft 15 neue Bewohnerparkplätze

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Die Stadt weist 15 zusätzlich
Die Stadt weist 15 zusätzliche Bewohnerparkplätze an der Victor-Gollancz-Straße aus. Foto: Abels

Düren. Der Unmut der Anwohner zwischen Rathaus und Leopold-Hoesch-Museum ist groß. Mit der Entscheidung des Stadtrats, auf dem Hoeschparkplatz kein Bewohnerparken mehr zu erlauben, klagen sie über fehlende Stellplätze.

Am Donnerstag überreichten Udo Kämper und Otto Rosenzweig Bürgermeister Paul Larue Unterschriften von 60 frustrierten Anliegern. Larue und Tiefbauamtsleiter Heiner Wingels nahmen die Listen entgegen, präsentierten aber auch Lösungsansätze.

Um den Anwohnern zu helfen, hat die Stadt nun gegenüber der Gaststätte an der Victor-Gollancz-Straße fünf zusätzliche Bewohnerparkplätze ausgewiesen, gegenüber der Peschschule wurden die bislang gebührenpflichtigen Stellplätze ebenfalls in Bewohnerparken umgewandelt und sollen in schräge Stellplätze umgewandelt werden. „Damit stehen ihnen 15 zusätzliche Plätze zur Verfügung”, erklärte Wingels den Anwohnern.

Und weil auch bereits 32 bislang gebührenpflichtige Parkplätze an der Weierstraße von den Anwohnern mitgenutzt werden können, geht die Verwaltung davon aus, dass die 30 Bewohnerparkplätze, die mit der Museumserweiterung weggefallen sind, nun kompensiert sind.

Die Anwohner bleiben skeptisch, da ja auch die neuen Plätze von allen Innenstadtbewohnern genutzt werden können. Larue warb aber dafür, die neue Situation drei bis vier Wochen lang zu testen. Wenn es dann nicht klappt, müsse man neu überlegen, eventuell auch noch einmal über den Hoeschplatz, der nach Auskunft der Anlieger weitaus weniger oft frequentiert wird, wie die Politik mit Blick auf zusätzliche Gebühreneinnahmen erhofft habe.

Noch nicht entschieden ist, ob Anwohner den neugestalteten Parkplatz der VHS am Wochenende mitbenutzen dürfen.
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