Historienroman: Ein Toter im Dom und falsche Reliquien

Von: nh
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Stellt ihren Roman „Die Stadt der Heiligen” vor: Autorin Petra Schier.

Langerwehe. Premiere im Töpfereimuseum: In einem Reisekleid des 15. Jahrhunderts und mit passendem Pilgerhut liest Petra Schier erstmals öffentlich aus ihrem Roman. Am Sonntag, 8. März, stellt die Autorin ab 11 Uhr im Haus am Pastoratsweg ihr neuestes Werk „Die Stadt der Heiligen” vor.

Kurz zum Inhalt: Ein Toter im Dom, eine falsche Reliquie, eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Aachen anno 1412: Geselle Klas liegt erschlagen im Dom. Verdächtigt wird sein Meister, der Reliquienhändler Reinold Markwardt.

Dessen Frau Marysa glaubt an eine Verschwörung. Unterstützt vom Mönch Christophorus, stößt sie bei ihren Nachforschungen auf einen Handel mit gefälschten Reliquien. Doch ihre Feinde sind mächtig: Marysa wird der Ketzerei angeklagt und soll auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Die Zeit arbeitet gegen Christophorus...

„Die Stadt der Heiligen” ist der erste Teil der Triologie um die Reliquienhändlerin Marysa Markwardt und erzählt von den Sitten und Gebräuchen der Pilger.

Petra Schier (Jahrgang 1978) lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Eifelgemeinde. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet nun freiberuflich als Lektorin und Schriftstellerin. Nach „Tod im Beginenhaus”, „Mord im Dirnenhaus” sowie „Verrat im Zunfthaus”, ihren historischen Romanen um Apothekertochter Adelina im mittelalterlichen Köln folgt nun der Auftakt zu einer historischen Romanreihe der erfolgreichen Autorin im Rowohlt Verlag.

Die Flötengruppe der Langerweher Mittelaltertruppe „Wehter Kumpaney” unter Leitung von Regina Merz wird die Lesung musikalisch umrahmen. In der Pause wird den Gästen eine Konkavelite gereicht: ein Mandelpudding mit Kirschen, der schon im Mittelalter sehr beliebt war. Im Anschluss an die Lesung lädt der Förderkreis des Töpfereimuseums zu einer deftigen Suppe mit herzhaftem Bauernbrot ein.

Eintritt und Imbiss sind frei; es wird aber um eine Spende gebeten. Da die Platzzahl im Museum begrenzt ist, wird um Anmeldung unter 02423/4446 zu diesem Ereignis gebeten. Übrigens: Besucher in mittelalterlichem Gewand sind durchaus erwünscht!
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