Herbstkonzert lockt musikbegeisterte Gäste ins Töpfereimuseum

Von: Alina Miebach
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Zum 20. Mal musizierten geistig behinderte Menschen im Töpfereimuseum Langerwehe. Foto: Alina Miebach

Langerwehe. Bereits seit einem Jahr bereitet sich das Ensemble des „Vereins zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen“ unter der Leitung von Sandra Kinkel auf diesen Nachmittag vor. Bereits das 20. Herbstkonzert fand jetzt in Langerwehe statt und lockte über 100 musikbegeisterte Gäste ins Töpfereimuseum.

Die elf Musiker Michael Hefter, Kirsten Conradi, Markus Pütz, Wolfgang Meinhold, Udo Kinkel, Thomas Steiert, Achim Schmolt, Helga Gräfrath, Wiltrud Maaßen, Gabi Wolff und Manuela Küpker haben für das Jubiläum ihre Lieblingsstücke aus den Notenmappen gekramt, um eine musikalische Zeitreise der vergangenen 20 Jahre zusammenzustellen. Die durch den Musikunterricht an der Christophorus-Schule herangeführten Musiker entwickelten ein Gefühl für musikalische Grundbegriffe, richtige Töne und Phrasierungsmöglichkeiten.

Mit Blockflöten, Akkordeon, Keyboard, Klavier, Gitarre, Pauken und Tamburinen startete das Ensemble mit einem Geburtstagsständchen. Bei den einmal in der Woche stattfindenden Proben stehen – natürlich – die Musik und die Gemeinschaft im Vordergrund. „Aber auch das Essen ist wichtig.“, verriet Sandra Kinkel. Jedes Mitglied dürfe sich reihum ein Lieblingsessen wünschen, das gemeinsam nach den Proben verspeist wird. „Die Auswahl ist ziemlich italienlastig, aber auf unserer musikalischen Weltreise geht es von Amerika über China, Russland, Schweden und Frankreich nach Italien.“

Nach dem gemeinsamen Start präsentierten die Musiker auch ihr solistisches Können und ernteten viel Applaus. Stücke wie „Kuckuck“, „Sandmännchen“ oder „Die Schlittschuhläufer“ sorgten für ein abwechslungsreiches Programm, das im gemeinsamen „Oh when the saints“ seinen Höhepunkt fand. Hierbei gipfelten die Emotionen der Musiker und des Publikums ineinander. Langerwehes Bürgermeister Heinrich Göbbels (CDU) bewertet das Jubiläumskonzert wie folgt: „Die Gemeinde und ich stehen von Anfang an hinter dieser Veranstaltung. Für mich ist es das Allerwichtigste, dass die Künstler so viel Freude haben. Die Bevölkerung ist auch jedes Jahr aufs Neue begeistert, das unterstützen wir wirklich sehr gerne.“

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