Helmut Jungheim frischt Kenntnisse auf und bietet Professionalität

Von: kte
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Erklärt worauf es im Fußball ankommt: Helmut Jungheim. Foto: Kevin Teichmann

Düren. Wenn Helmut Jungheim über Fußball spricht, leuchten seine Augen. „Fußball war immer ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Der Fußball war irgendwie schon immer da“, sagt er. Der 59-Jährige hat schon Einiges erlebt.

An der Sportschule Hennef war er leitender Verbandssportlehrer, dann lockte ein Engagement bei Bayer Leverkusen. Beim Bundesligisten ist er als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums für die Organisation der Talentschmiede zuständig. Immer wieder unterstützt Jungheim allerdings auch die Basis. So auch jetzt wieder in Düren. 75 Trainer nutzten die Gunst der Stunde und lauschten Jungheims Worten bei seinem dritten Besuch in der Dürener Soccer Arena im Großen Tal.

Winni Ronig, Trainer am Dürener Stützpunktes des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM), organisiert die Fortbildungsmöglichkeit mit Heinz Wißkirchen. Ronig sagt: „Es ist wichtig, eine Möglichkeit zur Auffrischung der Kenntnisse zu liefern. Es ist unser Anspruch, ein Stück Professionalität zu bieten.“

Jungheim fesselt die Zuschauer mit anschaulichen Erklärungen, nimmt hierfür abwechselnd eine Taktik-Magnettafel zum Zeigen von Formationen und Video-Aufzeichnungen zur Hilfe. Einer der Schwerpunkte diesmal: Es gibt keine „angreifende“ Mannschaft im klassischen Sinne.

Kriterium Ballbesitz

„Es gibt Abwehr-, Mittelfeld- und Angriffspressing“, erläutert Jungheim. Steigt man tiefer in die spezifischen Fußball-Begrifflichkeiten ein, unterscheidet man zwei Mannschaften also eher über das Kriterium „Ballbesitz“. „Bekanntes Video-Material ist wichtig. Man wäre auch dumm, wenn man sich den technischen Mitteln zur Analyse nicht bedient“, sagt er.

Sein Wissen teilt Jungheim mit den Zuhörern nicht in einem Lehrsaal, sondern direkt neben dem Kunstrasengrün in der Arena. „Es ist wichtig, alle unter einen Hut zu bringen. Das ist gar nicht so einfach. Die Bandbreite reicht vom F-Jugend-Trainer bis zum Übungsleiter in der Landesliga.“

Es falle nicht bedeutend viel Mehrarbeit für ihn an: „Es ist nie schlecht, sich untereinander zu kennen. So pflege ich die Kontakte zu den Trainern – und das kann ich auch für meine Arbeit gebrauchen. Ich komme gerne hierher“, sagt der 59-Jährige.

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