Heimbacher Stadtrat stimmt Nahverkehrsplan zu

Von: sis
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Heimbach. Der Rat der Stadt Heimbach hat am Donnerstag dem Nahverkehrsplan für den Bereich der Kommune zugestimmt. Alle Ratsmitglieder votierten für den Plan, den das Büro „Pachan&Roedel“ erarbeitet hat.

Er bringt den Einwohnern der kleinsten Stadt im Kreis Düren Vorteile, kann aber Wünsche aus Bevölkerung und Politik nicht erfüllen.

Heimbach verfügt wegen seiner geringen Größe eben nur über ein relativ geringes Potenzial für den ÖPNV, zumal, wie Bürgermeister Peter Cremer ausführte, auf 1000 Heimbacher 600 Pkw kommen. Ein derartiges Verhältnis Mensch/Auto gibt es kaum noch.

Die Einführung von neuen Verbindungen außerhalb der Zeiten des Schulbusverkehrs zugunsten von älteren Bürgern und anderen Nutzern kann so nicht annähernd wirtschaftlich realisiert werden. Verschiedene Vorteile führt der Plan aber dennoch auf.

Die Verbindung Heimbach-Nideggen-Simmerath soll in Zukunft erheblich schneller sein. Im Zweistunden-Takt soll ein Schnellbus von Nideggen aus nach Simmerath fahren. Die Heimbacher profitieren über die Rurtalbahn und den Bahnhof Brück von dieser neuen Verbindung.

Auch in den Kreis Euskirchen und speziell nach Schleiden, Gemünd und Kall soll es in Zukunft häufiger gehen.

Obwohl alle Untersuchungen nach Ansicht des Büros „Pachan&Roedel“ keinen geeigneten Ansatzpunkt für eine Verbesserung der örtlichen Anbindung in Heimbach ergeben haben, soll mittels eines Stadtfahrplanes eine bessere Übersicht über das komplizierte Angebot aus Bahn, Regionalbus, Kleinbussen im Ortsverkehr und Bürgerbus geschaffen werden. Ziel: Diese Maßnahme soll die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs erleichtern.

Mit der sogenannten intermodalen Mobilität soll die Umsteigemöglichkeit auf weitere Verkehrssysteme erleichtert werden. Nach dieser Empfehlung könnten in den Orten Abstellanlagen für Räder und Pkw eingerichtet werden.

Außerdem ist angestrebt, das Ressort Eifeler Tor besser an den ÖPNV anzuschließen.

Und schließlich soll die Möglichkeit, sich mit dem letzten Nachtbus in einen Heimbacher Stadtteil bringen zu lassen, besser kommuniziert werden.

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