Heimbacher Stadtfest ist schon Tradition

Von: Gudrun Klinkhammer
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Ritter hoch zu Ross patrouillierten durch die Heimbacher Innenstadt. Auch sie hatten ein wachsames Auge auf die Besucher. Ein Sicherheitsdienst und die Feuerwehr mit Straßensperren sorgten für die Sicherheit. Foto: gjkli
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Paul Albert Kettner (li.) und Edgar Blank, die Imker aus dem Rurtal, informierten auch über die bedrohlichen Verluste bei den Bienenvölker.
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Schmied Norberth Trösch zeigte altes Handwerk.

Heimbach. Es wird immer besser! Zum dritten Mal ging am Wochenende das Heimbacher Stadtfest über die Bühne. „Und was im Rheinland und drumherum drei Mal stattfindet, das gilt als Tradition“, sagte Peter Cremer, der parteilose Bürgermeister von Heimbach am Sonntagmorgen. Dabei strahlte und lachte er mit der Sonne um die Wette.

Bereits am Samstag hatten sich die kleinen und großen Besucher an einem abwechslungsreichen Programm erfreuen dürfen. „Alles kam gut an“, schwärmte Cremer. „Sowohl die vielen Spieleangebote am Nachmittag im Kurpark für die Jungen und Mädchen als auch die Party am Abend für die Erwachsenen.“ Zu den Spielen am Nachmittag zählten auch historische Varianten.

Zum ersten Mal wurde auch die Burg – neben der für den Autoverkehr gesperrten Hengebachstraße – als Kulisse und Veranstaltungsort mit eingebunden. Ritter und Burgfräulein präsentierten Handel, Reiten und auch Schwertkämpfe nach mittelalterlichem Vorbild. In der Burg lud die dort untergebrachte Internationale Kunstakademie zu diversen Aktionen und musikalischen Genüssen ein wie den Bau von Harfen und der Gruppe „Eifelish folk“. In der Hengebachstraße boten Unternehmer und Vereine ihre Waren uund Leistungen an.

Ein Seilemacher, der Udenbrether Schmied Norberth Trösch, die Schmuckdesignerin Maike Thomas aus Alsdorf, der Imkereiverein Rurtal, die Landfrauen, diverse Chöre und Musikformationen, die Modellflieger – alle zeigten ihr Können und ließen die Besucher, nach ersten Schätzungen einige Tausend, teilhaben und mitmachen. Auch ließen sie die leerstehenden Läden und deswegen traurig wirkenden Schaufensterflächen vergessen.

Ein ernstes Thema sprachen aber Edgar Blank und Paul Albert Kettner von den Imkern an. Kertner: „Wir möchten die Menschen darauf aufmerksam machen, wie wertvoll die Bienen sind.“ Pro Jahr, nannten sie Zahlen, verbraucht eine Person in Deutschland im Schnitt 1,2 Kilogramm Honig. Doch nur 25 Prozent davon kann in Deutschland erwirtschaftet werden. Kettner: „Die Imkerei hat es sehr schwer, die Verluste vieler Bienenvölkern sind bedrohlich.“

Die Sicherheit

Hauptausrichter des Festes waren Georg Wergen als Vorsitzender des Heimbach Tourismus in Kooperation mit der Stadtverwaltung Heimbach. Peter Cremer zum Sicherheitskonzept: „Da wir nicht mehr als 5000 Besucher verzeichnen, benötigen wir auch keine Gefährdungsanalyse.“

Dennoch gingen die Heimbacher vorsichtig vor: Ein Sicherheitsdienst patrouillierte mit mehreren Mitarbeitern ständig durch die Menge, und die Straßensperrungen übernahmen große, schwere Feuerwehrfahrzeuge.

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