Heimbach - Heimbacher Burg soll in andere Hände übergehen

Heimbacher Burg soll in andere Hände übergehen

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Heimbach. Per Erbbaurecht gehört die Burg Hengebach in Heimbach für 99 Jahre einem privaten Investor. Der Italiener aus Köln hat vor Jahren über zwei Millionen Euro in das alte Gemäuer investiert.

Er nutzt es teilweise privat, ein Großteil der Burg wird aber von der Kunstakademie hoch über dem Rurtal genutzt. 51 Dozenten aus 15 Nationen bieten dort Kurse und Seminare an.

Wie berichtet mit steigendem Zuspruch, die Zahlen der Machbarkeitsstudie wurden immer wieder übertroffen.

Der Mietvertrag

Damit die Kunstakademie aber auch nach Ablauf des zehnjährigen Mietvertrages gesichert ist, sind nun Gedankenspiele über eine Änderung der Besitzverhältnisse der Burg öffentlich geworden.

Rekommunalisierung heißt das Stichwort vor dem Hintergrund, die Aufbruchstimmung in einen dauerhaften Zustand zu bringen. „Vielleicht müssen wir deshalb auch über den Erwerb der Burg für die Akademie diskutieren”, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn als Vorsitzender des Trägervereins der Kunstakademie gegenüber unserer Zeitung.

Spelthahn schwebt vor, mit den Mietzahlungen der Akademie praktisch einen Kredit zu bedienen, mit dem die Burg eben rekommunalisiert werde, sprich wieder in das Eigentum Heimbachs übergehe.

Die Betreiber

Stadt und Trägerverein würden die Akademie dann gemeinsam weiter betreiben. Die ersten Gespräche zwischen Kreis und Stadt, aber auch mit dem Investor, haben stattgefunden und werden fortgeführt.

Heimbachs Bürgermeister Bert Züll steht den Gedankenspielen positiv gegenüber: „Zur Zeit handelt es sich noch um Gedankenspiele, aber beide Seiten sollten eine Lösung finden, die die Zukunft der Kunstakademie in unserer Stadt absolut sichert.”
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