Kreuzau - Heide Resch stellt im Haus Welk Bilder mit vielfältigen Motiven aus

Heide Resch stellt im Haus Welk Bilder mit vielfältigen Motiven aus

Von: Bruno Elberfeld
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Heide Resch stellt im Haus Welk Bilder mit vielfältigen Motiven aus. Sie studierte in Köln an der Malakademie und hat auf Studienreise mit Dozent Georg Leiendecker anregende Motive entdeckt.

Kreuzau. Die beiden Gasträume von Haus Welk in Kreuzau strahlen bunte Botschaften aus. Botschafter sind die Bilder von Heide Resch, geschützt hinter Glas, gestützt von Rahmen. Viele Besucher entdeckten bei der Vernissage Motive aus der Heimat, bewunderten den Kölner Dom aus verschiedenen Perspektiven, sahen die Drover Heide blühend und in düsterem Blau.

Zwölf Motive aus Düren bieten sich für einen Kalender an. Die Reihe „Andenken an Mary“ ist eine Hommage an Heide Reschs verstorbene Freundin Mary. Ausschnitte aus der Natur, Tierdarstellungen und Porträts warten auf Deutung.

Heide Resch in eine künstlerisch-stilistische Schublade einzuordnen fällt schwer. Die beiden Materialien Pastellkreide und Acryl sind gut zu unterscheiden. Bei vielen Gemälden kann man zwischen gegenständlichem und abstraktem Malen differenzieren. Bei anderen Bildern wird die Einordnung schwieriger, weil die Künstlerin einen schmalen Grat zwischen Abstraktion und Gegenständlichem beschreitet, eine spannende Angelegenheit.

Seit Anfang 1990 widmet sich Heide Resch der Malerei. Die Wahl-Kreuzauerin studierte in der Malakademie in Köln. Freunde hatten sie zu diesem Schritt animiert. „In der Volksschule bin ich in Zeichnen knapp einem Ungenügend entgangen“, sagt sie schmunzelnd.

Auf Studienreisen mit Dozent Georg Leiendecker begegneten der angehenden Malerin anregende Motive. In Ausstellungen im Dürener und Kölner Raum zeigte sie ihr Können. In einem Schulbuch des Klett Verlages ist eine Arbeit über den Kölner Dom in der Reihe „750 Jahre Gotischer Dom“ zu sehen. Wie sieht Heide Resch ihr Verhältnis zur Kunst? „Durch die Kunst wurde ich weltoffener, ich lernte, Natur und Menschen mit anderen Augen zu sehen.“ Laudatorin in Haus Welk war Gaby Kaschel. Für die Musik während der Eröffnung sorgten Solveigh Janzen und Daniela Terhorst. Die Ausstellung ist bis Sonntag, 28. Juni, donnerstags bis sonntags von 15 bis 17 Uhr zu sehen. Der Reinerlös aus dem Bilderverkauf geht an den Verein „Basta“.

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