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Haus nach Explosion einsturzgefährdet, Busverkehr beeinträchtigt

Von: kin/pol/red
Letzte Aktualisierung:
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Die Explosion war so stark, dass Teile des Daches vom Rest des Gebäudes abhoben. Foto: Ralf Roeger
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Die Explosion war so stark, dass Teile des Daches vom Rest des Gebäudes abhoben. Foto: Ralf Roeger
Explosion Düren
Die Explosion war so stark, dass Teile des Daches vom Rest des Gebäudes abhoben. Foto: Polizei
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Die Explosion war so stark, dass Teile des Daches vom Rest des Gebäudes abhoben. Foto: Ralf Roeger
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Die Explosion war so stark, dass Teile des Daches vom Rest des Gebäudes abhoben. Foto: Ralf Roeger

Düren. Bei einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus in der Dürener Innenstadt ist am Samstagabend hoher Schaden entstanden. Das Gebäude in der Wilhelmstraße wurde so schwer beschädigt, dass Einsturzgefahr gilt. Die Wilhelmstraße wurde gesperrt. Der Vorfall hat Auswirkungen auf den Dürener Busverkehr - viele Linien sind betroffen.

Kurz nach 22 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, fanden sie laut Einsatzbericht der Polizei „ein erhebliches Trümmerfeld“. Die Bewohner des Gebäudes, in dem sich drei Mietwohnungen (zum Teil über zwei Stockwerke) befinden, hatten sich retten können, Verletzte gab es nicht.

Die Explosion in einer Dachgeschosswohnung war so stark, dass die Hausfassade im Obergeschoss nach außen gedrückt wurde und Teile des Daches buchstäblich vom Mauerwerk abhoben. Das Gebäude wurde als einsturzgefährdet abgesperrt, die Hausbewohner konnten aus Sicherheitsgründen nicht mehr in ihre Räume zurückkehren. Sie mussten bei Angehörigen und Bekannten unterkommen.

„Aufgrund der Einsturzgefahr bleibt die Wilhelmstraße bis auf weiteres gesperrt“, teilte die Polizei mit. Wie ein Sprecher der Kreispolizeibehörde am Sonntag unserer Zeitung mitteilte, wird die Sperrung auch für den Montag noch gelten. Die Einsturzgefahr des Hauses, so der Sprecher, sei so hoch, dass die Polizei ihre Ermittlungen noch nicht aufnehmen konnte.

Bisher, betonte der Beamte, gehe man davon aus, dass ein Defekt der Gastherme in der Dachgeschosswohnung des Hauses die Explosion ausgelöst habe. Es gäbe keinerlei Anzeichen dafür, dass die Explosion absichtlich herbeigeführt worden sei.

Die gelockerte Fassade wurde provisorisch stabilisiert. Die Bauordnungsbehörde will am Montag weitere Maßnahmen zur Sicherung des Gebäudes ergreifen, gegebenenfalls auch einen Bausachverständigen hinzuziehen und entscheiden, wann die Vollsperrung der Wilhelmstraße zwischen Kaiserplatz und Weierstraße aufgehoben werden kann. Erst danach kann die Polizei weitere Ermittlungen aufnehmen.  

Die Dürener Kreisbahn teilte unterdessen folgende Änderungen im Fahrplan mit: Die Busse der Linien 206, 216, 209, 205, 211/221 Richtung ZOB, Park & Ride sowie die RVE-Busse der Linien 231, 286, SB 98, 236 können die Haltestellen in der Wilhelmstraße nicht mehr anfahren. Mit Ausnahme des Park & Ride-Busses fahren sie von den Haltestellen (207, 203, 208) am Kaiserplatz ab.

Alle Linien, die üblicherweise über die Oberstraße ab Kreuzungsbereich Stürtzstraße in die Oberstraße einfahren, fahrenen eine Umleitung über Stürtzstraße - August-Klotz-Straße - Schenkelstraße - Wilhelmstraße - Kaiserplatz.

Alle Linien, die planmäßig über Rütger-von-Scheven-Straße/Aachenerstraße in die Weierstraße fahren, fahren eine Umleitung über August-Klotz-Straße - Schenkelstraße - Wilhelmstraße / Zenthofstraße fahren.

Der Park & Ride-Bus fährt wie folgt: Annakirmesplatz - Aachener Straße - August-Klotz-Straße - Schenkelstraße - Zenthofstraße - Kaiserplatz (an der Linie 213) und weiter im Linienverlauf.

Folgende Haltestellen entfallen: Oberstraße, Am Holzbendenpark, Markt. Die DKB ist unter Telefon 02421-39010 erreichbar und bittet darum, Rückfragen zum Fahrplan nicht an die Polizei zu richten.

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