„Haus für Gürzenich“: Erster Bauabschnitt ist beendet

Von: kte
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Gebäudemanager Gerd Dittrich, 1. Vorsitzender Peter Iven, Bürgermeister Paul Larue, 2. Vorsitzender Frank Hüttner und Geschäftsführer Wilfried Schmitz (von links) feierten die offizielle Eröffnung des Hauses für Gürzenich. Foto: Kevin Teichmann

Gürzenich. „Größeren Veranstaltungen steht nichts mehr im Wege.“ Peter Iven, Vorsitzender des Vereins Haus für Gürzenich (HfG), blickte am Freitagabend stolz auf die geleistete Arbeit am Haus für Gürzenich zurück, ohne aber den Blick auf die Zukunft zu verlieren: „Wir wollen den Ausbau forcieren, eine für alle Gürzenicher Vereine multifunktionale Halle soll entstehen.“

Geschäftsführer Wilfried Schmitz geht sogar noch einen Schritt weiter: „Ein Event-Zentrum rund um den Dürener Badesee zu schaffen wäre traumhaft.“ Der Grundstein ist gelegt. 15 Vereine sind Mitglieder im HfG – zusammen macht das rund 4000 Personen.

Der erste Bauabschnitt – Kostenpunkt knapp 100.000 Euro aus Sponsoring, Vermietung und Verpachtung – ist fertig, richtig einladend sieht es bereits aus. Neben den nötigen finanziellen Investitionen hat man allerdings auch selbst Hand anlegen müssen – beispielsweise beim Parkplatz. „Der Parkplatz war zugewachsen. Man konnte noch nicht einmal mit dem Fahrzeug darauf fahren“, verbildlicht Schmitz, welche Anstrengungen vonnöten waren.

Auch Bürgermeister Paul Larue fühlte sich trotz seiner Niederauer Herkunft elektrisiert: „Danke, dass ich als Niederauer eingeladen wurde.“ Sogleich scherzte Dürens Erster Bürger augenzwinkernd: „Hier wurde viel geleistet. Das fängt mit der Beschilderung an. Das Haus für Gürzenich ist besser beschildert als das Haus der Stadt.“ Das HfG selbst nimmt Larue als Signal wahr: „Im Stadtteil Gürzenich steckt viel positives Potenzial.“ HfG-Gebäudemanager Gerd Dittrich stimmte zu: „Für die Wertigkeit Gürzenichs ist viel geleistet worden. Jedes Unternehmen, das wir um Unterstützung gebeten haben, hat gleich zugesagt – ein Nein haben wir nirgendwo gehört.“

Begeisterung, die auch dazu führen soll, dass der zweite Bauabschnitt umgesetzt werden kann, wie Schmitz erklärt: „Wir haben bei der Stadt einen Zuschuss über 350.000 Euro beantragt. Hinzu kommen Eigenleistungen. Am Ende soll ein Fassungsvermögen von 450 Personen stehen. Wir haben zwar bereits Mietanfragen bis 2017, darauf allein können wir aber nicht bauen. Bislang klappt es dank einer wunderbaren Nachbarschaft gut.“

Die Stadt beteiligt sich mit 6000 Euro jährlich an den Betriebskosten. Ein anderes Anliegen ist Schmitz aber auch wichtig: „Auf dem alten Aschenplatz hinter dem Haus für Gürzenich sollen Container-Wohnungen für Flüchtlinge errichtet werden. Wir möchten dabei Unterstützung leisten und den Flüchtlingen helfen.“ Vielleicht fühlen sich die Flüchtlinge in unmittelbarer Nachbarschaft zum HfG dann auch ganz schnell als Gürzenicher.

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