„Haus für Alle“: „Nord-Düren“ hat eine Adresse

Von: sj
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Hießen gestern die ersten Gäste willkommen: Ralf Schmitz und Atila Balikci vom Trägerverein „Haus für Alle“. Foto: Stephan Johnen

Düren. Ganz am Anfang war der Name der neuen Begegnungsstätte in Nord-Düren nur der Arbeitstitel: „Haus für Alle.“ Doch ziemlich schnell hat sich die Bezeichnung eingebürgert. „Weil sie so treffend ist“, sagt Ralf Schmitz vom Trägerverein „Stadtteilvertretung“.

Atila Balikci pflichtet seinem Vorstandskollegen bei: „Dieses Haus steht allen Menschen offen – unabhängig von Herkunft und Religion.“ Und dass das „Haus für Alle“ von den Menschen im Quartier auch gut angenommen wird, zeigte sich am Sonntagnachmittag eindrucksvoll bei der feierlichen Eröffnung. Die Vereinsvorsitzenden Schmitz und Balikci durften sich über ein volles Haus freuen.

„Es ist ein großer Tag für die Nordstadt und ein weiterer wichtiger Schritt für unser Stadtteilprojekt“, sind die Vereinsvorsitzenden überzeugt. Mit der Fertigstellung der zentral gelegenen Begegnungsstätte am Nordpark, „im grünen Herzen der Nordstadt“, sei erstmalig ein zentraler Ort der Begegnung und des Miteinanders aller Bevölkerungsgruppen im Stadtteil entstanden. Das „Haus für Alle“ soll auch ein Ort für alle Kulturen und alle Generationen werden. Zu den ersten Gratulanten zählten gestern Bürgermeister Paul Larue, aber auch Vertreter aller Religionsgemeinschaften aus der Nordstadt, die Grußworte sprachen.

Das Konzept sieht vor, dass der Trägerverein, dessen Mitglieder sowohl Bewohner der Nordstadt als auch Vereine, ortsansässige Firmen und Organisationen sind, das Haus bewirtschaftet und als Treffpunkt zur Verfügung stellt. Beispielsweise für die 16 Projekt- und Bewohnergruppen der Stadtteilvertretung, aber auch als Seminarraum für Unternehmen oder Lokalität für einen Geburtstag. Der Verein soll zudem den mit dem Projekt „Soziale Stadt“ begonnenen Erneuerungsprozess fortführen, die Vernetzung aller Bewohner und Vereine ausbauen und eine Lobbyistenfunktion für die Bürger der Nordstadt übernehmen.

Baubeginn war im Juni 2013, die Kosten summieren sich auf 800.000 Euro. Die Finanzierung erfolgte zu 80 Prozent über das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“, zu 20 Prozent aus städtischen Mitteln. Die Außenanlagen sollen im Juli fertiggestellt werden. Das Haus verfügt über eine Küche und eine zentrale Theke, die Räume können individuell eingeteilt werden und bieten bis zu 150 Personen Platz. Weitere Infos zum Haus und zu Fragen rund um die Vermietung beantwortet Ralf Schmitz unter Telefon 0157/38149247.

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