Harte Zeiten auf Schloss Burgau: Sechs Künstler stellen aus

Von: Leandra Kubiak
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Bilder wie dieses von Emil Sorge sind ab Sonntag im Rahmen der Ausstellung „Harte Zeiten“ auf Schloss Burgau zu sehen. Foto: Leandra Kubiak
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Pit Goertz, Emil Sorge, Bodo Turowski und Winfried Weusthoff (v.l.) vor dem Bild „Strandgut“. Foto: Strandgut“.

Düren. „Harte Zeiten“ kommen hoffentlich nicht wirklich auf Pit Goertz zu, denn am Sonntag, 16. August, eröffnet er die gleichnamige Ausstellung auf Schloss Burgau. Sechs Künstler zeigen in den Räumen ihre Werke, neben drei deutschen Malern sind auch zwei französische und ein niederländischer Künstler vertreten. „Titel ist Thema“, sagt Goertz. Die Herangehensweise und die Thematik aller Ausstellenden sei aber sehr verschieden, sagt er.

Güde Renken beispielsweise arbeitet mit Erinnerungen. Als Vorlage für ihre Bilder dienen Fotos von Kindern, die in der Nachkriegszeit aufgewachsen sind. Auch Emil Sorge lässt sich in seiner Kunst häufig von Fotos und realen Szenen inspirieren. „Die Bilder haben aber immer auch abstrakte Qualitäten und sind teils expressiv gemalt“, sagt Sorge.

Der Titel der Ausstellung ist an die Vorgeschichte der Ausstellung selbst angelehnt. „Eigentlich war eine ganz andere Ausstellung geplant“, erzählt Goertz. Die Künstlerin habe aber abgesagt und so musste kurzfristig Ersatz gefunden werden – harte Zeiten also für Pit Goertz. „Einige der Kunstschaffenden kenne ich schon lange und zum Glück haben alle sofort zugesagt“, ist Goertz erleichtert.

Auf einige Werke darf er noch gespannt sein, denn die Rauminstallation von Michel Prinzivalli und die Skulpturen von Michel Karpowicz kennt er noch nicht. Ausgestellt werden außerdem Skulpturen und Bilder von Wolfgang Bous und Skulpturen und Reliefs von Pi Backus. Eröffnet wird die Ausstellung von Bürgermeister Paul Larue. Pit Goertz wird eine Einführung geben.

Eine besondere Aktion im Rahmen der Ausstellung ist der Auftritt des Kollektivs „FOX P2“. Zehn Musiker aus Aachen, Köln und Düsseldorf kommen dabei zusammen und spielen experimentellen Jazz. „Wir werden uns auf einzelne Räume verteilen und jeweils auf das reagieren, was die anderen machen“, blickt Musiker Bodo Turowski nach vorn.

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