Hansi Hinterseer bringt Tiroler Winterwunderwelt nach Düren

Von: Sylvia Dietl
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Der österreichische Sänger Hansi Hinterseer feierte mit 2300 Zuhörern eine verschneite, aber die Herzen erwärmende „Tiroler Bergweihnacht” in der Arena Kreis Düren. Foto: Dietl

Düren. Immer ein charmantes Lächeln auf den Lippen, bestens aufgelegt, sportlich und fesch: Hansi Hinterseer ist definitiv ein Sympathieträger. 2300 begeisterten Gästen bescherte der österreichische Volksmusikstar, Schauspieler und Moderator in der Dürener Kreisarena einen echten Tiroler Advent.

Für den 56-jährigen Sänger steht fest: „Es ist eine besinnliche Zeit vor dem Fest, eine Zeit, um Ruhe zu finden und mit der Familie gemütlich beinander zu sein und das Jahr ausklingen zu lassen.”

Während sich die kalte Jahreszeit draußen mit eisglatten Straßen und Schneegestöber von ihrer grimmigen Seite zeigte, entführte „der Hansi” das Publikum in der Halle mit stimmungsvollen Weihnachts- und Schneeliedern in die idyllische und verschneite Bergwelt Tirols. Auf die große Bühne zauberte er einen bläulich schimmernden Wald mit schneebedeckten Tannen und einer Almhütte, vor der eine typische „Stubenmusi” mit Zither, Harfe, Kontrabass, Hackbrett und Gitarre aufspielte.

„So klingt die Tiroler Bergweihnacht”, erklärte Hinterseer und brachte es mit dem Lied „A bärige Weihnacht” auch textlich auf den Punkt.

Auf den Videowänden im Hintergrund und an den beiden Seiten liefen beeindruckende Winterbilder von den Tiroler Alpen - wahlweise mit oder ohne den früheren sechsmaligen Weltcup-Sieger im Slalom und Riesenslalom, mal mit Ski, mal ohne Ski. Die Gebirgswelt präsentiert als flockenleichter Wintertraum und ohne jede Lawinengefahr. Hinterseer weiß eben auch, wie man heile Welt gefühlvoll visualisiert.

Flockenleicht

Musikalisch begleitet wurde das Multitalent von der fünfköpfigen Band, dem „Original Tiroler Echo”. Die Musiker sorgten ebenfalls für gute Stimmung m Publikum sorgten. Einige Lieder, die Hinterseer sang, sind Hymnen und Liebeserklärungen an seine Tiroler Heimat. Sie sind betitelt mit „Weihnachten in Tirol”, „Ich bin so gern Zuhaus” oder „Ich lieb die Schönheit meiner Berge”.

Ein Lied widmete er den Tiroler Bauern, „die eine mühevolle Arbeit leisten, damit wir Urlaub machen können”, wie er sagte. Sein Repertoire ist durchaus vielseitig und reicht von gefühlvoll bis flott; besinnliche Töne wechselten sich mit Schneeliedern ab.

Als er schließlich seine Zuhörer zur „Ski-Gymnastik mit Hansi” aufforderte und selbst zum Akkordeon griff, kam Bewegung in die Reihen. Aufstehen, Mitklatschen und Schunkeln war angesagt. Die zumeist älteren Zuschauer kamen der Aufforderung ihres Idols gerne nach.

Abwechselnd intonierte er klassische Weihnachtslieder, erzählte von Bräuchen aus seiner Kitzbühler Heimat, las Weihnachtsgeschichten vor, sang Krippenlieder in Tiroler Dialekt und trug den Andachtsjodler vor. Zwischendurch kam noch ein Nikolaus auf die Bühne, der verriet, dass Hinterseer beim Kartenspiel schon mal geschummelt habe.

150 Minuten lang stimmte Hansi Hinterseer mit seinen Musikanten das Publikum auf Weihnachten ein. Die Fans waren begeistert. Mehrmalig gingen Frauen unterschiedlichen Alters nach vorne und überreichten dem beliebten Volksmusikstar Blumen und kleinere Geschenke.

So viel Aktivität hatte die 80-jährige Johanna Müller aus Heimbach nun doch nicht im Sinn. „Ich liebe alles an ihm”, sagte sie spontan und es genügte ihr, dass sie Hansi Hinterseer hautnah auf seiner Weihnachtstournee erleben durfte.
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