Hanni Dupont und ihre behinderten Söhne brauchen Hilfe

Von: Bruno Elberfeld
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Hanni Dupont sucht für sich und ihre beiden behinderten Söhne (im Bild Alexander) dringend eine neue Wohnung. Foto: Elberfeld

Hoven. Viele Jahre hat Hanni Dupont mit ihren Zwillingen Alexander und Manuel in dem kleinen Bungalow in Hoven gewohnt. Das Leben war für sie nicht immer ganz einfach. Alexander und Manuel sind von Geburt an spastisch gelähmt. Heute sind sie 25 Jahre alt, sitzen seit vielen Jahren im Rollstuhl und werden von der Mutter umhegt und gepflegt.

Alexander arbeitet meist in den Rurtalwerkstätten, der etwas schwächere Manuel ist immer zu Hause.

Mit Geld aus Hartz IV und dem Pflegegeld könnte Hanni Dupont auskommen, doch nach der Trennung von ihrem Mann hat sie Schulden. Mitte Oktober wurde das Haus versteigert. Der Erwerber habe signalisiert, dass die Familie sich Zeit lassen könne, eine neue Bleibe zu suchen, sagt Hanni Dupont. Deshalb habe sie die Räumungsklage ganz überraschend getroffen. Das Amtsgericht Düren schickte Anfang Dezember den „Räumungs- und Vollstreckungsauftrag”.

Nutzungsentschädigung?

Der mit der Sache beauftragte Rechtsanwalt stellte den Antrag auf Räumungsschutz. Doch jetzt droht Hanni Dupont auch noch, eine Nutzungsentschädigung zahlen zu müssen.

Sie ist verzweifelt. Die Suche nach einer Wohnung mit vier Zimmern, Küche, Diele, Bad gestaltet sich schwierig. Auch das Wohnungsamt Düren bemüht sich um eine Unterkunft für Hanni Dupont und ihre Söhne, die für Rollstuhlfahrer geeignet ist.

„Ich halte das nicht mehr lange durch”, klagt die Mutter, „mit dieser steten Angst im Nacken, vielleicht morgen schon mit Alexander und Manuel auf der Straße zu stehen.” Mit ihren Jungs kann sie gut alleine leben. Ihre Aufgabe ist und bleibt eben die Sorge für sie.

„Mein größter Weihnachtswunsch ist”, so sagt sie bescheiden, „eine neue Wohnung, in der wir zusammen friedlich leben können!” Die Dürener Zeitung leitet diesen Wunsch an dieser Stelle gerne weiter.

Sollten Sie der Familie helfen können, dann wenden Sie sich bitte an die DZ unter 02421/2259130.
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