Handwerkermarkt: Dekoartikel, Schmuck und mehr im Heimatmuseum

Von: kw
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Während Interessierte wie der
Während Interessierte wie der erste Vorsitzende des Museumsvereins, Günther Hambach (links), zuschauten, griff der Schmied Hans Kinsweiler (rechts) zu Hammer und heißem Eisen. Foto: Wollseifen

Merzenich. Auch wenn der Wettergott den Ausstellern und Besuchern des Kunst- und Handwerkermarkts im Merzenicher Heimatmuseum nicht die ganze Zeit über wohl gesonnen war, so war die Veranstaltung doch ein Anlaufpunkt für die ganze Familie.

Zum vierten Mal in Folge fand der Markt statt, der von der Abteilung Museum des Geschichts- und Heimatvereins Merzenich ausgerichtet wird. „Wir hatten bis vor vier Jahren Märkte im Frühjahr, Herbst und zur Weihnachtszeit”, erklärte Renate Fuss, zweite Vorsitzende des Vereins und Organisatorin des Marktes. „Es fehlte einfach noch ein Sommermarkt, damit alle Jahreszeiten abgedeckt sind.”

Ein weiterer Grund war der Umstand, dass nur zur Sommerzeit die museumseigene Kornmühle in Betrieb genommen werden kann. Dieses Jahr waren 19 Aussteller vertreten, die nicht nur aus dem Raum Düren kamen, sondern auch aus Jülich, Erftstadt und Bergheim anreisten. Jeder hatte verschiedene Angebote im Gepäck: Walburga Heister aus Oberzier bot selbstgeklöppelte Produkte wie Spitzendeckchen und Schals an, deren vielfältige Muster in letzter Zeit immer moderner geworden sind.

Marmelade und Schwarzbrot

Die Dürenerin Brigitte Tillmann modelliert Ton und verkaufte ihre selbstgestalteten Figuren und Skulpturen. Puppenkleider und Patchwork gab es bei den Ständen von Hildegard Siebertz und Hannelore Esser zu bestaunen, die ihr Handwerkshobby beide schon deutlich mehr als zehn Jahre verfolgen. Rita Krumpen und Margret Friedrich verkauften selbst gemachte Marmelade und frisches Schwarzbrot.

Daneben gab es Stände mit Modedesign, Floristik- und Dekoartikeln sowie Holzspielzeug. Zudem stand eine Kinderanimation auf dem Programm, in der die kleinen Besucher Faltbücher basteln konnten. Mehrmals täglich packte auch der pensionierte Schmied Hans Kinsweiler noch einmal seinen Hammer aus, um in der Schmiede des Museums das heiße Metall in die verschiedensten Formen zu bringen. „Bisher können wir mit der Besucherzahl zufrieden sein”, sagte Günther Hambach, erster Vorsitzender des Museumvereins.
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