Hammerlos: Evivo im Viertelfinale gegen Friedrichshafen

Von: sis
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Evivo Düren setzte sich im DVV-Pokal-Viertelfinale bei Zweitligist Lindow-Gransee klar durch. Jetzt wartet Friedrichshafen.

Düren. Michael Mücke, der Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, kommentierte ironisch: „Wir waren natürlich so was von glücklich. Wir haben direkt im Bus eine Fete gemacht.“ Kaum hatte sich der Erstligist am Mittwoch im Achtelfinale des DVV-Pokals mit 3:0 (31:29, 25:15, 25:18) beim Zweitligaverein SV Lindow-Gransee durchgesetzt, folgte die Ernüchterung.

 Im Viertelfinale muss Düren am Mittwoch, 27. November, ausgerechnet beim VfB Friedrichshafen antreten.

„Das ist eine sehr große Herausforderung“, meinte Mücke auch vor dem Hintergrund, dass Evivo noch nie am Bodensee gewonnen hat. „Aber: Was willst du machen: Los ist Los“, sagte Dürens Coach. Das erste Pokallos hatte die Rheinländer zuletzt nach Brandenburg geführt. Vor den Toren Berlins agierte Lindow-Gransee unbekümmert – zumindest im ersten Satz. Frech spielten die Hausherren vor 200 Zuschauern auf.

Sie riskierten alles, schlugen gut auf und riefen „120 bis 130 Prozent ab“, wie Mücke registrierte. Und Dürens Annahmespieler hatten zunächst ihre liebe Mühe mit der niedrigen Hallendecke. Der Gastgeber zwang Evivo in die Verlängerung, besaß auch einen Satzball, ehe Düren Abschnitt 1 für sich entschied: „Wir haben halt die Nerven behalten“, kommentierte der Gästetrainer.

Individuelle Klasse

In den beiden nächsten Sätzen setzten sich dann die mannschaftliche Geschlossenheit und individuelle Klasse der Dürener durch. Nach 69 Minuten stand der Viertelfinaleinzug fest. Die Rückreise traten die Rheinländer aber nicht an. Sie blieben in Berlin. Am Sonntag müssen sie das Meisterschaftsspiel beim VC Dresden bestreiten, reisen von der Hauptstadt aus an.

Bis Samstag bereiten sie sich im Horst-Körber-Sportzentrum in Berlin auf das Dresden-Spiel vor. Doch auch eine Stadtbesichtigung steht an: Gerade die Zugänge aus Nordamerika sollen die Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt bewundern dürfen.

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