Halt und Hoffnung: Trauerhalle und Columbarium eröffnet

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Acht Jahre nach dem Baubeschluss des Presbyteriums wurden die neue Emmaus-Kapelle und das Columbarium am Sonntag eröffnet.

Düren. Die neue Emmaus-Kapelle und das Columbarium sollen Orte sein, die trauernden Menschen in einer schweren Zeit Halt, aber auch Hoffnung geben. Zweieinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung am Reformationstag hat die Evangelische Gemeinde zu Düren am Sonntag ihre neue Trauerhalle am Evangelischen Friedhof an der Kölnstraße feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

Die Baukosten für die architektonisch in ihrer Form, aber auch aufgrund der grünen Kupferpatina ins Auge stechenden Gebäude belaufen sich auf rund 600.000 Euro. Teile der alten Friedhofsmauer wurden integriert. Gut 167.000 Euro kamen über Spenden zusammen.

Pfarrer Dirk Chr. Siedler dankt über 750 Einzelspendern, vor allem aber der Denkmalschutz-Stiftung der Sparkasse Düren, der Victor-Rolff-Stiftung und der Firma GKD Gebrüder Kufferath, die das Deckengewebe spendete, für ihr Engagement. Die Investition soll langfristig über die Nutzung refinanziert werden.

Mit dem pflegefreien Columbarium reagiert die Evangelische Gemeinde auf die veränderte Beisetzungskultur. In meditativ gestalteten und mit Namen, Geburts- und Todestag, versehenen Urnenkammern, deren Zahl sukzessive an den Bedarf angepasst werden kann, bleibt die Erinnerung an den Menschen erhalten.

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