Hallensportfest: Hoffenheim beerbt Bayer Leverkusen

Von: Tobias Röber
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Vor dem Endspiel: Die TSG Hoff
Vor dem Endspiel: Die TSG Hoffenheim (links) und Eintracht Frankfurt lauschten mit den Bambini der SG Straß/Gey/Berzbuir und von Viktoria Birkesdorf der Nationalhymne. Foto: tob

Düren. Die TSG 1899 Hoffenheim hat sich gestern zum ersten Mal in die Siegerliste des Dürener Hallensportfestes eingetragen. Im Endspiel bezwang der Nachwuchs aus dem Kraichgau Eintracht Frankfurt mit 3:0.

Bei dem großen Turnier in der Arena Kreis Düren, das traditionell von Alemannia Straß, Viktoria Birkesdorf und dem FC Düren-Niederau ausgetragen wird, sahen die rund 1500 Zuschauer C-Jugendfußball vom Feinsten.

Dabei kann sich die Mannschaft des FC Düren-Niederau rühmen, dem späteren Turniersieger in der Vorrunde ein Remis abgetrotzt zu haben. Und auch beim 1:5 gegen Eintracht Frankfurt schossen die Niederauer in der Vorrunde immerhin ein Tor. Es sollte für lange Zeit der letzte Gegentreffer der Hessen bleiben. Das direkte Duell der späteren Finalisten entschied die Eintracht mit 1:0 für sich.

Aber der Reihe nach. Gesucht wurde der Nachfolger von Bayer Leverkusen. Der Werkself-Nachwuchs hatte das Turnier in den vergangenen beiden Jahren gewonnen. In diesem Jahre lief es jedoch nicht so rund für die Leverkusener. In Gruppe A wurde Bayer hinter FSV Mainz 05 und Hertha BSC Berlin nur Dritter. Der 1. FC Köln und FC Hennef landeten auf den Plätzen vier und fünf.

Fortuna Düsseldorf gewann die Gruppe B vor dem Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund und dem Karlsruher SC.

In Gruppe C setzte sich Eintracht Frankfurt mit vier Siegen vor Hoffenheim, Schalke 04, Niederau und Viktoria Arnoldsweiler durch.

Schalke macht kurzen Prozess

Arnoldsweiler musste die Segel streichen, die beiden besten Gruppenletzten sowie die Gruppendritten und -vierten ermittelten in der Zwischenrunde die weiteren Viertelfinalteilnehmer. Leverkusen schlug den Karlsruher SC mit 2:0, Borussia Mönchengladbach rang Niederau knapp mit 2:1 nieder. Schalke 04 machte beim 5:0 gegen Hennef kurzen Prozess, der 1. FC Köln schaltete Borussia Dortmund mit 2:1 aus. In den Duellen der Sieger setzte sich Leverkusen gegen Mönchengladbach mit 2:1 durch, der 1. FC Köln zog mit einem 2:0 über Schalke ins Viertelfinale ein.

Die TSG Hoffenheim besiegte in der ersten Viertelfinalpartie Hoffenheim mit 2:0. Die nächsten beiden Spiele gingen in die Verlängerung. Und das bedeutet beim Hallensportfest: Die Zeit beträgt fünf Minuten, und ein Spieler jeder Mannschaft muss das Feld verlassen. Mit dem übersichtlicheren Spielfeld kamen Bayer Leverkusen gegen Mainz und Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC Berlin offenbar besser zurecht. Sie siegten beide mit 2:1. Überhaupt keine Chance hatte der 1. FC Köln. Die Mannschaft ging mit 0:6 gegen Eintracht Frankfurt unter. Frankfurt zauberte im Halbfinale weiter und schickte Düsseldorf mit 5:1 heim. Hoffenheim besiegte Leverkusen mit 2:1.

Nachdem die Bambini der SG Straß/Gey/Berzbuir Viktoria Birkesdorf mit 1:0 bezwungen hatten und alle Mannschaften der Nationalhymne gelauscht hatten, stand das Endspiel an. Spannend war es nicht. Frankfurt konnte an die Leistungen der Partien zuvor nicht anknüpfen. Hoffenheim nutzte seine Chancen eiskalt und siegte verdient mit 3:0.

Als bester Torschütze (sieben Treffer) und bester Spieler wurde U-15-Nationalspieler Benjamin Henrichs von Bayer Leverkusen ausgezeichnet. Als besten Torwart nannten die meisten Trainer Berkay Yilmaz von Schalke 04.

Cheforganisator Hans Hinzen zog ein zufriedenes Fazit: „Wir haben hervorragende und vor allem faire Spiele gesehen. Es war begeisternder Sport.” Sein Dank ging an die Schiedsrichter und natürlich die vielen fleißigen Helfer, ohne die das Turnier nicht möglich ist.

Überschattet wurde das Turnier nur von einer Verletzung eines Spielers von Borussia Mönchengladbach, der mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus kam.
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