Gymnasium Kreuzau eröffnet „Kunstsalon“

Von: fjs
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Der „Kunstsalon“ des Gymnasiums Kreuzau: „Auf den Spuren Piccassos“ wurden diese Bilder gefertigt, die Schulleiter Arnoldt, Janine Loose (l.) und Lina Brümmer (r.) zur Eröffnung vorstellten. Foto: Fred Schröder

Kreuzau. „So macht Kunst die Schule schön“, meinte Schulleiter Wolfgang Arnoldt und stand mit dieser Meinung nicht alleine da. Zahlreiche Eltern, viele Schüler sowie eine große Anzahl Ehemaliger waren zur offiziellen Übergabe des „Kunstsalons“ in das Kreuzauer Gymnasium gekommen.

Die Besucher konnten hautnah erfahren, welcher Stellenwert dem Kunstunterricht und der Kreativität der Schüler in der Schule beigemessen wird.

Der „Kunstsalon“ ist keineswegs ein einziger Raum. Im Rahmen des Projekts wird praktisch die ganze Schule für die Kunst genutzt. Bilder an den Wänden, Skulpturen und kreativ gefertigte Lampen sind in den einzelnen Gebäuden zu sehen. Stilisierte Fußabdrücke weisen den Weg. „In unserer Gesellschaft droht Herzensbildung verloren zu gehen; deshalb brauchen wir die künstlerische Ausdrucksmöglichkeit in besonderer Weise“, sagte Schulleiter Wolfgang Arnoldt bei der Begrüßung.

Janine Loose, Kunstfachschaftsvorsitzende im Gymnasium, und Lina Brümmer gaben den Besuchern eine Einführung in die Ausstellung. Zwei Kunst-Leistungskurse bietet die Schule durchgängig an und sorgt dafür, dass die im Kunstunterricht erstellten Werke interessierten Besuchern zugeführt werden. „Von Projekt zu Projekt arbeiten wir uns vor“, so Janine Loose.

Sie stellte beispielhaft den „Raum der Erinnerungen“ vor, den Schüler in Zusammenarbeit mit den Bewohnern eines örtlichen Seniorenhauses mit künstlerischer Aufarbeitung realer Schicksale füllten. Und stolz ist man auch in der „kleinen Kunstfachschaft“ über das, was die kreativen Schüler in der Auseinandersetzung mit den Schaffensphasen von Pablo Picasso herausgearbeitet haben.

Mit einem nicht zu übersehenden spitzbübischen Lächeln im Gesicht nannte Schulleiter Wolfgang Arnoldt noch einen besonderen Gewinn, den das Gymnasium Kreuzau aus dem Kunstunterricht zieht: „Wir haben praktisch eine jedes Jahr mit neuen Kunstwerken ausgestattete und verschönerte Schule“.

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