Langerwehe - Gute Stube strahlt so schön wie nie zuvor

Gute Stube strahlt so schön wie nie zuvor

Von: Christoph Hahn
Letzte Aktualisierung:
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Stolz präsentieren Dr. Kirsten Ulrike Maaß und ihr Raerener Kollege Ralph Mennicken zur Wiedereröffnung des Ausstellungssaals eine bemalte Fayence-Tafel aus dem Spanien des 18. Foto: Hahn

Langerwehe. Das hatten sich Dr. Kirsten Ulrike Maaß und ihr Kollege Ralph Mennicken aus Raeren schön doppeldeutig ausgedacht: „Der Ton macht die Musik” heißt die neue Schau, die auf das Material Bezug nimmt und doch das Wesentliche, den Klang, nicht außer Acht lässt.

Denn bei dieser Präsentation, einem Gastspiel der Kollegen aus Ostbelgien, dürfen die Besucher nicht bloß gucken - sie dürfen mit einigen der Exponate Musik oder zumindest Lärm machen.

Dass die Gäste des Museums am Pastoratsweg diese etwas unkonventionelle Erfahrung machen dürfen, liegt nicht bloß daran, dass Maaß und Mennicken sie mit einer außergewöhnlichen Ausstellung überraschen wollten. Im Wesentlichen gibt es für die Hausherrin und ihre Mitstreiter etwas zu feiern: den von Grund auf erneuerten Ausstellungssaal, der zwei Monate lang geschlossen war und nun - hell und gut belüftet wie noch nie - schöner strahlt als je zuvor.

Dieser glückliche Umstand wurde von Dr. Maaß und Langerwehes Vizebürgermeister Hans-Uwe Endrigkeit beim offiziellen Festakt am gestrigen Sonntag gebührend bejubelt. Vor allem aber nahmen große wie kleine Vernissage-Teilnehmer das Angebot wahr, das auch weiterhin für Besucher gilt: Rommelpott, Pilgerhorn und anderen bereit gestellten Instrumenten den ein oder anderen Ton zu entlocken - möglicherweise lauter, aber auf jeden Fall schöner als bei der dieser Tage berühmt-berüchtigten Vuvuzela.

Historische und zeitgenössische Instrumente aus Keramik sind noch bis zum 5. September bei der Ausstellung „Der Ton macht die Musik” im Töpfereimuseum am Pastoratsweg 1 zu sehen. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 10 bis 13 und 14 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr.
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