Grundwasser: Krischer kritisiert intensive Düngung

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Düren. Im Kreis Düren werden in 39,2 Prozent aller Grundwasser-Messstationen zu hohe Gehalte von schädlichem Nitrat gemessen, teilt der Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer (Grüne) mit. Betroffen seien vor allem die ackerbaulich intensiv genutzten Börde-Gebiete des Kreises.

Laut Krischer ist der Kreis Düren nach dem Kreis Viersen der Kreis mit der schlechtesten Grundwassersituation in NRW. „Das zeigt eine Untersuchung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen.“

Auch im Kreis Düren wird ein Großteil des Trinkwassers aus dem Grundwasser gewonnen. Doch infolge der viel zu hohen Nitratbelastung sind viele Grundwasserbereiche nicht mehr für die Trinkwassergewinnung geeignet oder müssen vorab umfangreich aufbereitet werden, betont Krischer.

Er verweist auf die intensive Düngung landwirtschaftlicher Flächen als Hauptquelle für die Nitratbelastung des Grundwassers . Gülle und andere Tierexkremente, aber auch Mineraldünger würden in viel größerer Menge auf die Flächen aufgebracht als Pflanzen diesen Dünger verbrauchen können.

Krischer: „Wir müssen endlich ernst machen und den Nitrateintrag aus der Landwirtschaft ins Grundwasser reduzieren.“

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