Grundsteuererhöhung: Gerichtsgebühr schreckt erste Kläger ab

Von: bugi
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Darüber dürfte sich Sparkommissar Ralph Ballast freuen: Die Zahl der Klagen gegen die Erhöhung der Grundsteuer in Nideggen hat sich wieder reduziert. Foto: Franz Sistemich

Nideggen. Die Zahl der Klagen gegen die Erhöhung der Grundsteuer in Nideggen hat sich wieder reduziert. Offenbar waren mehrere Kläger davon ausgegangen, dass die Klage vor dem Aachener Verwaltungsgericht für sie kostenlos sei und reagierten verwundert, als das Gericht eine Gebühr verlangte.

„Es stimmt, dass uns deswegen mehrere Kläger angerufen haben“, bestätigte am Donnerstag Richter Markus Lehmler. „Jeder Kläger muss eine Gebühr abhängig von der Höhe der Grundsteuer bezahlen. Mindestens aber 75 Euro.“

Das Geld erhält man zurück, wenn man den Prozess gewinnt. Da bei einzelnen Bürgern die Steuererhöhung im Jahr aber nur zwölf Euro ausmacht, wurden bisher aktuell vier Klagen wieder zurückgezogen.

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