Niederzier - Grundschulen stehen am Scheitelpunkt

Grundschulen stehen am Scheitelpunkt

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Niederzier. Von 144 I-Dötzchen im Schuljahr 2011/2012 ging die Schulverwaltung der Gemeinde Niederzier schon im vergangenen Juli in ihrer Fünf-Jahres-Prognose aus.

144 Anmeldungen liegen nun auch tatsächlich vor, allerdings mit leichten Verschiebungen zu Lasten der Katholischen Grundschule Ellen, in der „nur” 34 statt der erwarteten 44 Eltern ihre Kinder anmeldeten. Trotzdem geht Bürgermeister Hermann Heuser davon aus, dass in der Schule, in der im Rahmen des Gemeinsamen Unterrichts (GU) auch behinderte Kinder unterrichtet werden, wieder zwei Eingangsklassen gebildet werden können.

Mehr Schüler als erwartet wurden an der GGS Niederzier angemeldet. 52 aber reichen trotzdem nicht mehr aus, drei Eingangsklassen zu bilden. Der prognostizierte Rückgang der Schülerzahlen bis 2015 könnte sogar dazu führen, dass die bislang größte Grundschule der Gemeinde in fünf Jahren nur noch einzügig fortgeführt werden kann. Denn die 144 I-Dötzchen im kommenden Schuljahr kennzeichnen einen demographischen Scheitelpunkt. Bis 2015 werden gemeindeweit keine 100 Erstklässler mehr erwartet.

Positiv ist weiterhin die Entwicklung in der vor Jahren noch gefährdeten Grundschule Hambach. Sie profitiert weiter von der Öffnung der Schuleinzugsbezirke und kommt im kommenden Schuljahr dank Anmeldungen aus den Jülicher Stadtteilen Selgersdorf und Daubenrath auf 26 Schüler. Probleme könnten lediglich in der Grundschule Huchem-Stammeln auftreten. Zwar liegen auch hier 32 Anmeldungen vor, hinter denen sich aber noch einige Fragezeichen verbergen. Trotzdem plädiert Heuser auch dort weiter für zwei Eingangsklassen. „Die Einzügigkeit wäre das falsche Signal.”

Im Übrigen kündigte er für das laufende Jahr weitere Investitionen in die Grundschulstandorte an. Für die Fassadensanierung in Ellen stehen 40.000 Euro zur Verfügung, für verschiedene Maßnahmen am Schwimmbecken und im Altbau in Huchem-Stammeln 130.000 Euro und für Außenanstrich und Akustikdecken in Niederzier 90.000 Euro.

Ellen: Mehr Eltern wollen Ganztagsbetreuung

Mit 16 Kindern gestartet, erfreut sich die Offene Ganztagsschule an der KGS Ellen vor allem bei jungen Eltern weiter wachsender Beliebtheit. Werden im laufenden Schuljahr bereits 26 Kinder durch den Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) betreut, sind es im kommenden schon 37, darunter fünf mit Behinderung, die besonderer Betreuung bedürfen.

Die daraus resultierenden Raumprobleme können durch Nutzung eines Klassenraums gelöst werden, und für die vom SKF geforderte zweite hauptamtliche Pädagogin gab die Politik nun grünes Licht.

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