Grundschüler auf Forschungsreise im All

Von: dama
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Blick aus dem Fenster der Raumstation: Der leuchtende Globus zeigt den Kelzer Grundschülern die verschiedenen Klimazonen. Foto: Martinak

Kelz. Die Klassen 3b und 4b auf Forschungsreise im Weltall: Mit Raumanzügen und Werkzeugkoffer ausgestattet, machten sich die Kelzer Grundschüler bereit für den Raketenflug, auf dem sie von den Mitarbeitern des „Klimamobils” begleitet wurden.

„Wir wollen den Kindern spielerisch zeigen, wie die echten Forscher den Klimawandel erforschen”, erklärt Diplom-Sportökonom Patrick Berger. So wurden die Kinder und ihre Lehrerin nach der Begrüßung in orangefarbene Overalls gesteckt. Und schon ging die Reise los. Im Weltall angekommen, öffneten sie dann die Sonnenblenden der Raumstation, um auf die Erde blicken zu können.

„Mit dem beleuchteten Globus wollen wir den Schülern erst einmal die verschiedenen Erdzonen zeigen und deren Klimaverhältnisse erläutern”, erklärt die Umweltwissenschaftlerin Petra Höldin. Nachdem der erste Teil erfolgreich abgeschlossen war, ertönte ein Signal: „Die Erd e hat Fieber - was ist jetzt zu tun?” „Die Kinder sollen lernen, dass es gefährlich sein kann, wenn sich das Klima weiter erwärmt. Wir zeigen ihnen, dass die Polarkappen schmelzen und wie man dem entgegen wirken kann”, sagt Berger. Und so krempelten die Kinder die Ärmel ihrer Laborkittel hoch und kamen dann an Hand einfacher Experimente mit Wasser und Energiesparlampen den Phänomenen des Wettergeschehens auf die Spur.

„Nach unserer 90-minütigen Vorstellung haben eigentlich immer alle Kinder begriffen, worauf es ankommt. Sie sind dann unsere kleinen Botschafter und erinnern auch die Eltern schon mal daran, an die Umwelt zu denken”, versichert Berger.

Das Klimamobil ist seit sechs Wochen bundesweit im Einsatz. In diesem Jahr wurde es bereits von über 400 Schulen gebucht. Unterstützt wird das Projekt „Klima on scooltour - Lightcycle” vom Bundesministerium für Umwelt und Forschung und dem Präsident des Umweltbundesamtes Andreas Troge.
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