Grüne: WVER zerstört die westliche Ruraue

Von: cl
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Düren. Eine „ökologische Katastrophe” sehen die Grünen auf Düren zukommen. Dabei geht es um den Bau eines zweiten Abwasser-Hauptsammlers.

Bisher wird das Abwasser zwischen Kreuzau und Merken in nur einem Rohr gesammelt, das größtenteils durch die östliche Ruraue läuft. Seit 2006 ist eine Überprüfung des teilweise maroden Kanals überfällig. Allerdings gibt es keine Umleitungsmöglichkeit, die das zulassen würde. Nun denkt man beim Wasserverband Eifel-Rur (WVER) darüber nach, westlich entlang der Rur einen zweiten Kanal zu verlegen.

„Man könnte das Problem auch mit einem provisorischen Bypass am alten Rohr lösen. Stattdessen hat man vor, die Aue auf der anderen Rurseite zu zerstören”, klagt Georg Schmitz von den Grünen. Ein provisorischer Bypass koste fünf Millionen Euro, heißt es beim WVER. Es sei sinnvoller, für 20 Millionen Euro eine Dauerlösung zu schaffen. Der neue Kanal könne zum größten Teil in einer Radwegtrasse verlaufen, so dass die Natur möglichst wenig in Mitleidenschaft gezogen werde.

Bürgermeister Paul Larue betonte am Mittwoch, die Stadt werde es nicht zulassen, dass die Ruraue „jahrelang durchbuddelt” wird.

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