Düren - Grüne machen sich für dritte Gesamtschule stark

Grüne machen sich für dritte Gesamtschule stark

Von: Sarah Maria Berners
Letzte Aktualisierung:
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„Mehr Grün in Düren“: Verena Schloemer, Bruno Voß, Carmen Heller-Macherey und Georg Schmitz an der von ihnen gepflanzten Linde. Foto: smb

Düren. „Mehr Grün für hier“, lautet das Motto des Wahlkampfes von Bündnis 90/Die Grünen und es ist sowohl wortwörtlich als auch im übertragenen Sinne zu verstehen. Die Dürener Grünen wollen sich tatsächlich dafür starkmachen, dass die Stadt grüner wird.

Daher haben sie zum Auftakt des Wahlkampfes eine Linde gepflanzt und in ihrem Zehn-Punkte-Plan verankert, dass aus dem Parkplatz Schützenstraße ein Park werden soll und dass rund um Düren sowie in der Innenstadt, zum Beispiel auf dem Kaiserplatz, mehr Bäume gepflanzt werden. „Unnötigen Flächenverbrauch“ soll nach dem Willen der Grünen der Vergangenheit angehören.

Im übertragenen Sinne „Grün“ sind die Forderungen nach besseren Bedingungen für Radfahrer, einer attraktiveren Gestaltung des Öffentlichen Nahverkehrs sowie der Etablierung von Car-Sharing und eine Reaktivierung der Bahnstrecke nach Euskirchen. Die Energiewende wollen die Grünen auch im kommunalen Bereich vorantreiben. „Solaranlagen auf den Dächern städtischer Gebäude sind eines unserer Ziele“, erklärte Fraktionsvorsitzende Verena Schloemer, die für die Wahl auf Listenplatz 1 gesetzt ist. „Grün“ ist aber auch der Plan, sich in der nächsten Ratsperiode gegen den Bau einer Kreisstraße 29 durch die Ruraue bei Niederau einzusetzen.

Bildungspolitisch möchten die Grünen nach der Wahl eine dritte Gesamtschule für Düren auf den Weg bringen. „Das ist die Schule, die die Eltern wollen“, betonte Verena Schloemer, die sich zudem für flexiblere Öffnungszeiten in Kitas und eine Verbesserung des Ganztagsangebotes an Schulen einsetzen möchte. Darüber hinaus wollen die Grünen in ihrem Zehn-Punkte-Plan mehr Freizeitmöglichkeiten für Kinder- und Jugendliche schaffen. „Eine freie Bühne für Konzerte“, ist eine Idee, die die Kommunalpolitiker ins Spiel bringen.

„Der Masterplan konzentriert sich auf die Innenstadt“, sagt Carmen Heller-Macherey. „Wir wollen aber auch die Lebensqualität in den Stadtteilen verbessern“, sagt sie und bringt generationenübergreifendes Wohnen und die Nahversorgung ins Gespräch.

Hinsichtlich möglicher Partner in der Politik betonen die Grünen, dass sie keinen Wahlkampf für eine „Ampel“, bestehend aus Grünen, SPD und FDP, machen. „Wir sind prinzipiell bereit, mit jedem zu reden“, betonten Schloemer und Georg Schmitz, die sich dagegen wehren ein „Anhängsel der SPD“ zu sein.

Auch Gespräche mit der CDU kämen für die Grünen infrage, wenn sie in einer solchen Zusammenarbeit wichtige Punkte ihrer Politik umsetzen können. Mit der AfD werde man sich allerdings nicht zusammensetzen.

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