Grüne fordern eine Umweltzone an der B56

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Düren. Weil an der Euskirchener Straße (B 56) in Düren im vergangenen Jahr erneut eine der höchsten Stickstoffdioxid-Belastungen in NRW gemessen und der Grenzwert um 50 Prozent überschritten wurde, fordern die Dürener Grünen einmal mehr die Einrichtung einer Umweltzone.

Aus Sicht des Ortsverbandes greifen die bisherigen Maßnahmen nicht. Auch die Industrie müsse ihre Selbstverpflichtung bezüglich Routen- und Fahrzeugauswahl noch ernster nehmen, betont Georg Schmitz.

„Wir Grüne sehen zwar, dass die Ostumgehung in einigen Jahren eine nennenswerte Entlastung bringen kann, aber es müssen dringend viele weitere Maßnahmen ergriffen werden.“ Schmitz kritisiert die CDU, die bislang alle Bemühungen, eine umweltfreundlichere Mobilität in Düren zu organisieren, abgelehnt habe.

Neben einer Umweltzone fordern die Grünen auch die Einführung einer „Blauen Plakette“ für Dieselfahrzeuge, die tatsächlich die Abgasgrenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid einhalten. „Nur so können generelle und undifferenzierte Fahrverbote in den Städten verhindert werden“, erklärt Schmitz.

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