Düren - Grüne beantragen die Einrichtung eines Jugendparlaments

Grüne beantragen die Einrichtung eines Jugendparlaments

Von: dama
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Verena Schloemer und Bruno VoÀ
Verena Schloemer und Bruno Voß haben schon Vorstellungen, wo mehr Platz für die Jugendlichen geschaffen werden könnte. Foto: Martinak

Düren. Mitbestimmungsrecht für Jugendliche, wenn es um die Gestaltung und Planung der Stadt Düren geht. So lautet der Plan von Verena Schloemer, der Fraktionsvorsitzenden der Grünen.

Mit ihrem Stellvertreter Bruno Voß erinnert sie sich noch gut an die Zeiten, in denen es noch regelmäßige Gesprächsrunden mit Schülervertretern der Dürener Schulen gab.

„Wir haben viel zur Umsetzung von Abiturfeten oder anderen Themen, die Schülern und Jugendlichen wichtig waren beitragen können. Außerdem konnten wir so ein anderes Bild der einzelnen Schulen gewinnen”, erklären die beiden.

Leider seien diese Gesprächsrunden in den vergangenen Jahren nicht mehr zustande gekommen. Dabei sei gerade bei kommunalen Entscheidungen, die Mitsprache der Jugend ein wichtiger Partizipationsprozess.

Dank einzelner Projekte werde die Jugendarbeit zwar teilweise schon punktuell umgesetzt, aber die Einrichtung eines Jugendparlaments biete noch weitere Möglichkeiten.

„Die Skateranlage ist mit Hilfe der Jugendlichen umgesetzt worden. So soll es weiter gehen. Und dabei denken wir an Standorte in Stadtnähe”, betont Verena Schloemer.

Meckern über die Lautstärke

Viele junge Leute würden sich lieber in der Innenstadt aufhalten, würde es einen geeigneten Platz für sie geben. Stattdessen schickten Anwohner sie stets weg.

„Die Leute meckern über die Lautstärke und die Verschmutzung. Dabei waren sie doch selber alle mal jung”, schimpft die Fraktionsvorsitzende. Mit der Gründung eines Jugendparlaments soll vor allem das Mitspracherecht der unter 18-Jährigen in Kraft treten.

„Es ist nicht immer nur eine Frage des Geldes, sondern auch des Zuhörens und der Akzeptanz”, bringt Voß es auf den Punkt. Politikverdrossenheit sei kein Wunder, wenn die Jugendlichen nicht miteinbezogen werden würden.

Im Februar soll der Antrag für die Einrichtung eines Jugendparlaments auf dem Tisch der Ratssitzung landen. So dass in der zweiten Jahreshälfte vielleicht die Mitglieder des Jugendparlaments zum ersten Mal tagen können.

„Unsere Ideen, Raum für die Jugend zu schaffen, häufen sich mit und mit. Vielleicht fällt sogar ein Raum im sanierten Rathaus für die Jugendlichen ab”, sagen sie.
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