Großer Andrang beim ersten Rad-Aktionstag

Von: Stephan Johnen
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Ein kurzer Gruß - dann geht es nach der Pause in Nörvenich weiter: Jung und Alt schwangen sich beim ersten Rad-Aktionstag des Kreises Düren auf den Sattel. Foto: Stephan Johnen

Kreis Düren. Eigentlich war diese sonntägliche Radtour für Christa und Hans-Eberhard Faber eher eine Aufwärmübung - über 25 Kilometer ging es am Rad-Aktionstag des Kreises Düren von Düren über Nörvenich nach Bubenheim. Das Ehepaar aus Echtz ist viel auf dem Drathesel unterwegs, meist 50, 60 Kilometer an einem Tag.

Ja, an diesem Maßstab gemessen, war die gestrige Tour ein kurzer Ausflug. Aber mit 250 weiteren Radlern jeder Altersgruppe sind auch die Forsters nicht tagtäglich unterwegs. Daher war die Ausfahrt schon ein besonderes Erlebnis.

Zum ersten Mal hatte der Kreis Düren Jung und Alt zum Rad-Aktionstag gebeten. Unterstützt von der „Initiative für Familie im Kreis Düren” ging es ausschließlich per Muskelkraft vom Dürener DKB-Gelände an der Kölner Landstraße zum Bubenheimer Spieleland. Mittags tankten die Radler Energie in Form von Obst und Fruchtsäften in Blickweite des Nörvenicher Schlosses.

Landrat Wolfgang Spelthahn, der sich ebenfalls auf den Drahtesel schwang, nutzte die Gelegenheit, um in Nörvenich einen sogenannten Knotenpunkt vorzustellen. Aufbauend auf dem Radverkehrsnetz NRW, das Routen durch das gesamte Land ausweist, sollen die Knotenpunkte im Kreis die Navigation zum Kinderspiel machen. Das landesweite Netz soll auf kleinster lokaler Ebene verdichtet werden.

Orientierungstafeln und Karten

„Von Titz bis nach Heimbach werden Radler so auf sichere Wege hingewiesen”, sagte Spelthahn. Dieses Knotenpunktsystem soll dem Alltagsradler und dem Radwanderer eine Hilfe zur Tourenplanung geben. An jedem der mehr als 100 Punkte steht eine Orientierungstafel mit einer Karte des Wegenetzes. So lassen sich im Vorbeifahren Strecken erarbeiten.

„Wir haben ein tolles Fahrradnetz”, ist Radler Erich Eismar aus Merzenich überzeugt. Anhand des neuen Systems, sei ein Verfahren für Ortsunkundige nicht mehr möglich. Christa und Hans-Eberhard Forster haben manche Tour auch bereits anhand der Knotenpunkte geplant. Bei ihrem Tempo ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie alle 100 Punkte auch einmal passiert haben.
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