Große Werkschau „Tonale“ im Töpfereimusuem

Von: Jana Peterhoff
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Sibylle Stollwerk, Dr. Kirstin Ulrike Maaß und Lydia Reinartz (von links) begrüßten herzlich die Gäste zur Eröffnung der Werkschau „Tonale“ im Töpfereimuseum. Foto: Jana Peterhoff

Langerwehe. Die „Tonale“ ist eröffnet. Bis zum 19. Februar können sich Interessierte die Objekte aus Ton und Keramik sowie das Töpferhandwerk im Töpfermuseum in Langerwehe anschauen. Die Werkschau spiegelt ein vielfältiges pädagogisches Programm wider.

Die „Tonale“ begann mit vielen Tönen“. Sie kamen aus 15 Blockflöten, die kleinste etwa 20 die größte 190 Zentimeter lang. Im Blockflötenensemble „Klangvoll“ unter der Leitung von Regina Merz spielen keine Profis, sondern Amateure, die Freude am Musizieren haben.

Gestalterische Freude

Die Werkschau spiegelt die Begeisterung am Ton wieder. Die Macher der ausgestellten Objekte sind keine Profis. Die Ausstellung zeigt Werke aus Ton, entstanden mit den Händen von Hunderten kleinen und großen Amateuren. Bei diesen begeisterten Gestaltern bedankte sich die Museumsleiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß, denn ohne ihre Leihgaben hätte die „Tonale“ nicht stattfinden können.

Die Exponate verraten die gestalterische Freude an der Arbeit mit Ton bei den Teilnehmern aus den vergangenen zwei Jahren. Die Idee für eine Präsentation der hier entstandenen Werke hatte die ehrenamtliche Mitarbeiterin Keller. Die Museumspädagoginnen Lydia Reinartz und Sibylle Stollwerk erarbeiteten das Konzept und organisierten mit Hilfe des Museumsvereins das ehrgeizige Projekt. Ein schöner Start des Töpfermuseums ins neue Jahr.

Viele Projekte, besonders die aus dem ersten großen Bereich „Museum und Schule“, laufen über längere Zeit und werden von den Mitarbeitern pädagogisch begleitet. Der zweite, der Freizeitbereich, bietet mehr Raum für das Spontane und das Spielerische.

Was passiert, wenn eine riesengroße Kiste mit Schrott von den kleinen Kindern hingestellt wird? Das Experiment hat sich allemal gelohnt.

Gemeinsame kreative Arbeit

Die kleinen Hände wühlten da rein und dabei entstanden Dosen-Spinnen, ein Säge-Dackel, ein Hobel-Hund und ein Gießkannen-Elefantenkopf, aber auch viele Gemeinschaftsarbeiten. Wie zum Beispiel die Gemeinschaftsarbeit „Insel“. Hauptsache es macht Spaß. „Matschen“ und Experimentieren sind erlaubt sogar erwünscht. Im Töpfermuseum fanden mehrmonatige Ausstellungsprojekte und Projekttage mit Lernstationen für Schüler statt.

Renommierte Keramiker luden zu Wochenendseminaren ein. Viele Kinder haben Geburtstage mit Freunden gefeiert und dabei aus Ton lustige Kreaturen gezaubert oder sie kamen in den Ferien, um zu töpfern. Auch erwachsene Kunstinteressierte zeigen ihre in den Kreativwerkstätten entstandenen Objekte. Es gibt einen Monat lang viel zu entdecken und es lohnt sich hin zu schauen.

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