Grippewelle überrollt Dürens Volleyballer

Von: jan
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Im Lager des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren geht die Grippewelle um. Foto: Guido Jansen

Düren. Ein Fußballspiel kann verlegt werden, wenn zu viele Kicker krank sind. Das abgesagte Drittliga-Spiel von Alemannia Aachen in Erfurt hat das gezeigt. Im Volleyball gibt es diese Möglichkeit nicht. Damit hat der Bundesligist Evivo Düren derzeit ein massives Problem.

Vor dem letzten Spiel der Normalrunde am Samstag bei CV Mitteldeutschland ist die halbe Mannschaft krank.

Für Evivo geht es am Samstag um viel. Am letzten Spieltag der Hauptrunde beim CV Mitteldeutschland entscheidet sich, ob die Mannschaft den Sprung in die Playoffs direkt schafft, oder ob sie zunächst gegen den Abstieg spielen muss. Bis Mittwochabend hatte Trainer Michael Mücke keine spielfähige Mannschaft zur Verfügung.

Fünf der zwölf Spieler sind krank geschrieben, zwei weitere angeschlagen. Schon am vergangenen Wochenende lief das Team mit drei stark erkälteten Spielern auf und war gegen den VfB Friedrichshafen ohne Chance. „Ich weiß nicht, wie das jetzt weiter geht“, sagte Trainer Michael Mücke. „Eine derartige Seuche habe ich noch nicht erlebt.“

Im Gegensatz zum Fußball ist im Volleyball eine krankheitsbedingte Absage nicht möglich. Hat ein Team nicht genug spielfähige Akteure, dann muss es aus unteren Mannschaften des Vereins aufgefüllt werden. Mücke nimmt den 16-jährigen Dennis Barthel, der sonst nur bei Heimspielen zum Team der ersten Mannschaft gehört, mit. Sicherheitshalber soll auch Scout David Jansen, der normalerweise bei den Amateuren des Dürener TV im Einsatz ist, seinen Spielerpass mitnehmen.

„Eine optimale Vorbereitung sieht sicher anders aus. Ich muss einfach abwarten, wer Donnerstagabend zum Training kommen kann und wer am Freitag mit in den Bus in Richtung Sachsen-Anhalt steigen kann“ , sagte Mücke. Die Partie in Mitteldeutschland wird am Samstag um 19.30 Uhr angepfiffen.

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