Nideggen - Grein kritisiert „Ökospinner”

Grein kritisiert „Ökospinner”

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Nideggen. Zu ihrer Jahreshauptversammlung hatte die Forstbetriebsgemeinschaft Nideggen ihre Mitglieder nach Wollersheim eingeladen.

35 Waldbesitzer bestätigten den Vorstand mit seinem Vorsitzenden Albert Grein in seinen Ämtern. Zuvor hatte Geschäftsführer Christoph Conzen die wirtschaftliche und finanzielle Situation der FBG dargelegt. „Wir sind wieder ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen mit ausgezeichneter finanzieller Ausstattung.

Wir wollen uns bemühen, die Politiker und die Verwaltung davon zu überzeugen, dass für die Kommune eine Mitgliedschaft in der FBG nur Vorteile für die Stadt und für die Steuerzahler bringt. Die FBG Nideggen hat eben im Wesentlichen Mitglieder, die Steuerzahler in Nideggen sind”, sagte der Vorsitzende.

Der für die FBG Nideggen zuständige Forstbeamte Guyens stellte in seiner Zusammenfassung die forstliche Arbeit des vergangenen Jahres dar. Aufforstung, Läuterung der Bestände sowie der ertragreiche Verkauf des geernteten Holzes, verbunden mit dem Aufbau eines modernen Waldbildes, waren Bestandteil seines Vortrages. „Unser Waldbau ist aktiver Klimaschutz”, sagte der Vorsitzende: „Die Waldbestände in Deutschland nehmen so viel Kohlenstoffdioxyd auf, wie hier alle Kraftfahrzeuge produzieren.

Er kritisierte in diesem Zusammenhang die mit hohen Steuermitteln subventionierte Praxis der Waldvernichtung im Nationalpark. „Hier werden gesunde Nadelholzbestände, insbesondere Douglasien, ein qualitativ hervorragendes Holz, ´geringelt´, d.h. die Rinde wird im unteren Bereich des Stammes abgeschält, damit der Baum elendig eingeht. Dabei ist es erdgeschichtlicher Zufall, dass in der Eifel nicht mehr Nadelholz wächst. Wie kann ein in Deutschland ausgebildeter Forstmann einem solchen Treiben einiger Ökospinner tatenlos zusehen?, fragte Grein.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Fachvortrag von Herrn Lückerath aus dem Leitungsteam des Forstamtes Hocheifel-Zülpicher Börde in Nettersheim. Er stellte den Mitgliedern die Erfolgsbilder einer langjährigen Betreuung durch das Forstamt bei kommunalen und privaten Waldbesitzern vor.
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