Gospelchor „Crescendo“ begeistert beim Gedächtniskonzert

Von: Bruno Elberfeld
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Unter der Leitung von Sabrina Koultchitski präsentierte der „Crescendo“-Gospelchor bei seinen beiden Konzerten jeweils ohne Pause nahezu 30 Lieder. Foto: Bruno Elberfeld

Düren. Die Befindlichkeiten waren den Besuchern nach dem ersten der beiden „Crescendo“-Gedächtniskonzerten in die Gesichter geschrieben: Freude, Glück, Entspannung und vieles mehr. Ursache für diesen Zustand waren die Sängerinnen und Sänger des „Crescendo“-Gospelchors.

Sie hatten wieder einmal einen leidenschaftlichen Auftritt, bei dem jeder Ton saß, bei dem Harmonie und Klangkraft miteinander wetteiferten.

Dass sich das Können dieses Teams in der Werteskala noch steigerte, verblüffte viele Besucher. Sabrina Koultchitski, seit einigen Jahren Chorleiterin: „Für die Männer und Frauen sind Proben und Auftritte wie fröhliche Happenings, deshalb wirken sie entspannt und verbreiten Freude.“ Im Übrigen, ergänzte sie, werde die Leistungssteigerung weiter gehen. „Das Ende nach oben ist völlig offen“, nannte sie einen Grund, weshalb sie, eine professionelle Musikerin, gerne weiter mit Crescendo arbeiten wird.

Moderator Pit Kästner benannte den Grund für den Umzug von der Pfarrkirche Winden nach Düren in die Marienkirche. Das Platzangebot in Winden sei einfach zu klein für die hohe Nachfrage nach Karten gewesen. So mache man jetzt zwei Konzerte – übrigens vollständig ausverkauft - an zwei Tagen hintereinander in der Marienkirche. Das schone die Stimmen der Sängerinnen und Sänger.

„Crescendo“ sang ohne Pause fast 30 Songs, eine durchdachte Mischung aus Gospel und Pop. Äußerlich war die Musiksparte erkennbar an der Gewandung der Akteure, die etwa nach der „Halbzeit“ von den Kutten auf ein schwarzes Outfit wechselten. Die seit Jahren bekannten „Crescendo“-Songs animierten die Männer, Frauen und Jugendlichen, schnell mitzusingen und mit zu klatschen. „Born Again“, „Operator“, Ol´Man River“, „Halleluja-Shrek“, Sister Act“ oder „Africa“ trafen die Gefühle, nutzten mit ihrem ausgereiften Klangkörper die gute Akustik der Marienkirche aus.

„How Deep Is Your Love“, dieses recht schwierige Stück war schon mal mit „Crescendo“-Gründer Martin Schröteler in Angriff genommen, dann aber verschoben worden. Die „Crescendos“ interpretierten es mit Perfektion. Weitere neue Songs waren unter anderem „Lean On Me“, „Day By Day“, „On My Own“ und „Jump“. Dem interessierten Beobachter konnte auch nicht entgehen, dass die Sängerinnen und Sänger hier und da gewollte Brüche in der Stimmführung einbauten, ein Hauch moderner Gesangstechnik.

Im Altarraum der Marienkirche bewegten sich die Gesangskünstler in einer Choreographie frei. Vervollständigt wurde die Aufführung von einer ausgeklügelten Lichttechnik.

Eine interessante Information verkündete Pit Kästner am Schluss der Veranstaltung. Im nächsten Jahr wird „Crescendo“ einen Kinderchor gründen. Die Kinder sollten zwischen drei und zwölf Jahren alt sein. Leiterin des Chores wird Sabrina Koultchitski sein.

Weitere Informationen unter www.crescendo-gospelchor.de

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