Düren - Glühweinwetter: Für den Ausschank sind fünf Grad über Null ideal

Glühweinwetter: Für den Ausschank sind fünf Grad über Null ideal

Von: smb
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Auch bei mildem Wetter gehört eine Tasse Punsch dazu. Foto: smb

Düren. „Wenn die Leute auf den Weihnachtsmarkt kommen, dann wollen sie auch Glühwein trinken“, sagt Heike Röttgen-Bachler, die auf dem Dürener Weihnachtsmarkt einen Stand hat. Da sei es auch kein Hindernis, wenn die Temperaturen nicht ganz so winterlich anmuten.

Klar sei aber auch, dass etwas kälteres Wetter für den Glühweinstand besser sei. „Ideal sind für uns eigentlich fünf Grad über Null“, erzählt Schausteller Heinz Gerd Schütz. Wenn es dann noch trocken sei, sei das genau das richtige Glühweinwetter. Wenn es wärmer sei, werde zwar auch Glühwein getrunken, aber langsamer – und damit eben auch weniger. Und irgendwie schmecken Glühwein, Eierpunsch, Feuerzangenbowle und heißer Kakao – gerne mit „was drin“ – auch besser, wenn es kühl ist.

„Zu kalt darf es aber wiederum auch nicht sein, denn dann kommen insgesamt weniger Menschen auf den Weihnachtsmarkt“, schildert Heike Röttgen-Bachler. Das etwas mildere Wetter sei in gewisser Weise ein ganz guter Kompromiss: Dann haben die Leute Lust, an den Ständen vorbeizuschauen, an den Buden etwas zu essen und einen Glühwein zu trinken.

Beheizte Leitungen

Vor zwei Jahren hat Heike Röttgen-Bachler angesichts der warmen Witterung auch Sekt und Wein angeboten. „Aber die Leute wollen auf dem Weihnachtsmarkt eben auch ein weihnachtliches Getränk“, hat sie festgestellt. Heinz Gerd Schütz findet es wichtig, auch für diejenigen etwas bereitzuhalten, die nicht so gerne Weihnachtsgetränke, sondern lieber ein kaltes Bier trinken.

Das Schlimmste, was einem Weihnachtsmarkt passieren könne, sei windiges und nasses Wetter wie in der ersten Marktwoche. „Das war in diesem Jahr so schlimm, wie seit vielen Jahren nicht“, sagt Heike Röttgen-Bachler. Und sollte es doch knackig kalt werden, sind die Budenbetreiber vorbereitet: „Wir haben die Hütte zum Beispiel mit Schlauchheizungen ausgestattet, damit uns nichts zufrieren kann“, erklärt Heinz Gerd Schütz.

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